Dekanatssynode am 28.2.2026

Gruppenbild der Delegierten
Bildrechte Reinhard Krüger

Auf der Frühjahrssynode des Dekanatsbezirks Gunzenhausen kamen 60 Delegierte zusammen, um wichtige Angelegenheiten des Dekanatsbezirks Gunzenhausen zu besprechen.

Zwei große Themen beschäftigten die Kirchenvorsteher/innen und die Hauptamtlichen: die neuen Regionalgemeinden, die auf der Landessynode angekündigt wurden und die im Laufe des Jahres 2026 genauer definiert werden sollen und die anstehende Dekanatsfusion mit den Nachbardekanaten Pappenheim und Weißenburg, die zum 1.1.2028 greifen soll.

Der Vormittag des Synodaltages gehörte vor allem dem Thema Regionalgemeinden. Obwohl über diese noch wenig entschieden worden ist, wollte das Präsidium diesem Thema Zeit einräumen, um den kirchenleitenden Gremien rechtzeitig vor ihren Entscheidungen auch die Überlegungen der Basis zurückspiegeln zu können. Hier finden Sie den Text, der aus den Rückmeldungen der Gruppenarbeiten entstanden ist:

Das zweite große Thema war die Dekanatsfusion von Gunzenhausen mit Pappenheim und Weißenburg. Dekan Aschoff informierte die Delegierten über die Fortschritte: es wurde eine Steuerungsgruppe beauftragt eine Beschlussvorlage für die Gremien zu entwickeln. Diese hat eine zeitlichen Fahrplan festgelegt. Demnach soll die Fusion zum 1.1.2028 in Kraft treten. Dazu müssen alle Überlegungen und Planungen in diesem Jahr 2026 abgeschlossen werden, damit Anfang 2027 die Gremien in den drei Dekanatsbezirken sich dazu äußern können. Danach geht der Entwurf an den Landeskirchenrat, der ihn beschließen müsste und von der Staatsregierung genehmigen lässt. Dies ist notwendig, da der neue Dekanatsbezirk eine Körperschaft des öffentlichen Rechts ist und nur der Staat diese Körperschaft anerkennen kann. Die Weißenburger Dekanin Ingrid Gottwald-Weber wird zum 30.6.2027 in den Ruhestand gehen, so dass die Gründung des neuen Dekanatsbezirks zu diesem Zeitpunkt sinnvoll erscheint.

Weitere Themen waren der Haushalt des Dekanatsbezirks, der vorgestellt und beschlossen wurde, die Information über das Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt, das seit 1.1.2026 in Kraft ist und auf dieser Website zum Download bereit steht. Außerdem musste das Präsidium wieder ergänzt werden, da Herr Phillip-Daniel Schmoll aufgrund eines beruflichen Wechsels nicht mehr zur Verfügung stand. Für ihn wurde Frau Verena Moshammer gewählt, die Vertrauensfrau der Kirchengemeinde Heidenheim. Schließlich gab Dekan Christian Aschoff noch seinen Jahresbericht.

Dankbar schauen wir auf viele gute Entwicklungen zurück und danken den vielen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, die sich in ihren Kirchengemeinden engagieren.