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Studium: Johannes Dänzer, KG Wald

von | Mai 8, 2024

Glauben Sie das wirklich?“ UNTERRICHT Ein Nürnberger Student erzählt: Warum junge Leute heutzutage Religionslehrer werden wollen.

Zwischen Ostern und Pfingsten geht Johannes Dänzer mit seinen Schülern auf den Friedhof. Er erklärt ihnen, wie eine Beerdigung abläuft. Und warum sich Christen überhaupt unterirdisch bestatten lassen: Gott schuf den Menschen aus Erde und zu Erde soll er wieder werden. „Viele Kinder kennen solche Rituale und ihre Hintergründe nicht mehr, anders als früher wird das Wissen nicht in den Familien weitergegeben“, sagt Dänzer. „Aber es interessiert sie trotzdem.“ Der 24-Jährige aus Streudorf bei Gunzenhausen ist angehender Religionslehrer und überzeugt: Das Schulfach ist heute wichtiger denn je. „Bei uns daheim war es ganz normal, sonntags zum Kindergottesdienst zu gehen“, erzählt Dänzer. Inzwischen ist das eher die Ausnahme. Nur noch knapp jeder zweite Deutsche gehört einer der großen christlichen Kirchen an, knapp 21 Millionen Katholiken gibt es hierzulande und rund 19 Millionen Protestanten. Seit Jahrzehnten gehen die Zahlen kontinuierlich zurück. Inzwischen sind mehr als 34 Millionen Bundesbürger konfessionslos. Trotzdem würde Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eher beim Kunst- und Musikunterricht kürzen als die Religion an Grundschulen anzutasten. Kultusministerin Anna Stolz von den Freien Wählern könnte sich dagegen durchaus vorstellen, dass künftig zwei statt drei Reli-Stunden pro Woche ausreichen. Dänzer sieht das pragmatisch: „Wenn die Mitgliederzahlen weiter sinken, wird das irgendwann ohnehin passieren.“ Schon allein deshalb, weil es zu wenig Religionslehrkräfte gibt. Der Kirche täte seiner Meinung nach mehr Selbstreflexion gut: „Was kann ich? Was habe ich? Was kann ich den Menschen geben?“ Darüber diskutieren sie auch in seinem Studiengang, der Religionspädagogik an der Evangelischen Hochschule in Nürnberg. Das Fach gibt es nur hier in ganz Bayern. Rund 50 Studierende sind eingeschrieben, jedes Jahr kommen etwa zehn dazu. Johannes Dänzer absolviert gerade sein Praxisjahr im fünften und sechsten Semester. Seit den Herbstferien unterrichtet der 24-Jährige eine erste Klasse im Nürnberger Norden. Nach Weihnachten hat er eine Berufsschulklasse in Fürth dazu bekommen und nach den Osterferien noch eine vierte Klasse in Heroldsberg im Landkreis Erlangen-Höchstadt. „Die Verantwortung wächst nach und nach.“ Mit den jungen Schülerinnen und Schülern bespricht Dänzer vor allem biblische Geschichten – in deren Worten. „Da geht es vor allem darum, traditionelle Texte für Sechsjährige verständlich zu machen.“ Dafür benutzt er bunte Tücher, Filz oder Bilder, um über Jesus Weg zum Kreuz, das letzte Abendmahl und die Auferstehung zu sprechen. „Die Kinder haben viele Ideen und Fragen, wir sprechen zum Beispiel über Rätsel und Geheimnisse an Ostern und das leere Grab – hinter den Feiertagen steckt schließlich mehr als Osterhase oder Weihnachtsmann.“ Obwohl viele Menschen aus der Kirche austreten, der Jahresablauf bleibt christlich geprägt. Die Berufsschüler, 17 bis 20 Jahre alt, sind da schon kritischer, sie hinterfragen und diskutieren. „Glauben Sie das wirklich?“, fragen sie Dänzer, der ja nur etwas älter ist als sie. Manchmal gesteht der Pädagoge auch „Ich weiß es nicht“ oder „Da habe ich für mich noch keine Antwort gefunden“. Will er auch gar nicht. „Ich muss mir nicht alles erklären können, nicht immer bringt einen eine Erkenntnis weiter“, sagt Dänzer. Anders als in den Naturwissenschaften sei es nicht Aufgabe der Religion, einen Beweis zu liefern. Doch was dann? „Die Schule bereitet junge Menschen auf ein Miteinander in der Gesellschaft vor, da kann der Religionsunterricht – wenn man es richtig anstellt – einen wertvollen Beitrag leisten“, ist Dänzer überzeugt. Wenn von 20 in der Klasse die Hälfte etwas mitnimmt, genügt ihm das. „Natürlich sind in Mathe Kompetenzen leichter messbar – dafür kann ich in meinem Fach flexibler auf Aktuelles reagieren und die Lebenswelt der Kinder aufgreifen.“ Dänzer haben seine Großeltern und Urgroßeltern zum Glauben gebracht. „Ich wollte, dass nach der Konfirmation noch nicht Feierabend ist“, sagt er heute darüber. Mit 18 Jahren wird er in den Kirchvorstand seiner Gemeinde gewählt. „Manches kann man verändern, manches geht sehr langsam.“ Fast ein Drittel der Schüler wählt inzwischen Ethik in der Schule statt Religion. Doch Veränderungen mit Schockstarre zu begegnen oder ihnen hinterherzulaufen, sei der falsche Weg, sagt Dänzer. „Kirche sollte Veränderungen prägen, sie muss gesellschaftliche Debatten ernstnehmen und sie aktiv gestalten, um ein wichtiger Ankerpunkt in der Gesellschaft zu bleiben.

© Christina Merkel, Redaktion, Nürnberger Nachrichten Quelle Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe 08. Mai 2024.        

Horst Kuhn, DB Gunzenhausen, Öffentlichkeitsreferent

Johannes Dänzer vor der Kirche, in der er das Glauben gelernt hat: St. Martin und Ägidius in Wald, einem Gemeindeteil von Gunzenhausen. Foto: privat

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