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Kirche Windsfeld

Kirche Windsfeld Außenansicht

Die Windsfelder Kirche  prägt bis heute das Ortsbild. Schon von weitem ist der mit seinen bunten Ziegeln gedeckte Kirchturm zu sehen. Er ist zu einem Wahrzeichen geworden.

 

Ein erster Kirchenbau reicht bis ins Mittelalter zurück und ist vielleicht mit der Gründung eines Zisterzienserinnen-Klosters unter Friedrich von Truhendingen um 1230 in Verbindung zu bringen, das jedoch nur bis 1245 bestand. Von dieser Kirche wissen wir, dass sie dem Hl. Gangolf geweiht war und anscheinend so wenig Licht hatte, dass die Gemeinde bei geschlossener Türe fast nicht lesen konnte. Vielleicht ist das auch ein Grund, dass 1823 das gegenwärtige Kirchenschiff neu erbaut wurde und am 26. Oktober 1823 geweiht werden konnte. Nur der Chor, der sich im Untergeschoß des Turmes befindet, wurde beibehalten. Das achteckige Obergeschoss des Turmes mit den bunten Dachziegeln wurde 1718 aufgesetzt.

Bei einer Renovierung 1841 bekam das Schiff neue Fenster, sowie eine neue Kanzel und einen neuen Altar. Ihn schmückte zunächst ein Gemälde, das aber 1873 durch eine Kreuzigungsgruppe ersetzt wurde, die bis heute auf dem Altar steht. 2003 wurde der Chorraum durch Prof. Franz Bernhard Weißhaar neu gestaltet und die bunten Glasfenster eingesetzt. Verwiesen sei noch auf die Steinmeyerorgel von 1849 (opus 2), die 2005 instand gesetzt wurde. Es handelt sich um das älteste Werk dieser bedeutenden Oettinger Orgelbaufirma, das sich in einer Kirche befindet.

 

Die Kirchengemeinde Windsfeld, seit 1529 evangelisch,  zählt heute rd. 190 Gemeindeglieder und bildet mit Dittenheim seit 1975 einen Pfarreiverbund. 1963 und 1998 wurde der Ort Windsfeld Bundessieger im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden".

 

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