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2014/2015: Gedenken an Dekan Wilhelm Bogner und Ehefrau Hildegard

2014_Dekan i.R. Wilhelm Bogner
Dekan i.R. Wilhelm Bogner

Gedenken an Dekan i.R. Wilhelm Bogner


Als er 1990 das evangelische De­kanat Gunzenhausen verließ, um in den Ruhestand zu treten, da wurde Wilhelm Bogner mit dem Ehrenti­tel „Baudekan" verabschiedet. 13 Jahre hatte er das Dekanat verkör­pert und sich herausragende Ver­dienste um den baulichen Erhalt der kirchlichen Denkmäler und Pfarrhäuser sowie den Neubau von Gemeindezentren erworben. Jetzt ist er 88-jährig in seinem Altsitz in Fürth-Unterführberg gestorben. Er wird am Donnerstag um 13.15 Uhr auf dem Protestantischen Friedhof in Augsburg beigesetzt.
Wilhelm Bogner, aus Augsburg­-Göggingen stammend, studierte in Tübingen und Erlangen, besuchte das Predigerseminar und war in Fürth-Burgfarrnbach und Mün­chen- Freimann als Vikar tätig, be­vor er 1951 ordiniert wurde. Als Geistlicher in Michelrieth und Fürth St. Michael versah er in ver­antwortungsvoller Weise den Ge­meindedienst. Mit seiner Frau Hil­degard kam er 1977 nach Gunzen­hausen, wo er als Dekan seine „Duftmarken" setzte. Seine Ära wird immer mit seinem großen En­gagement für die 17 Dekanatsge­meinden verbunden bleiben. Neben seinen geistlichen Aufgaben als 1. Pfarrer in Gunzenhausen und in Oberasbach widmete sich Wilhelm Bogner stark dem äußerlichen Zu­stand der Kirche, sprich den Got­tes-, Pfarr- und Gemeindehäusern. Er hat den Neubau von Gemeinde­häusern in etlichen Kirchenge­meinden gefördert. Die Außenin­standsetzung der Stadtkirche, die Renovierung des Mesnerhauses, den Neubau des Kindergartens im Föhrenweg und den Umbau des Lutherhauses hat er realisiert. Als ein Freund des Glasbildkünstlers Gottfried von Stockhausen ermög­lichte er den Einbau von neuen Glasbildfenstern in der Stadtkir­che. Der „Baudekan" repräsentier­te die Amtskirche in einer zeitge­mäßen Form. Unterstützt wurde er dabei von seiner Frau Hildegard. Für das evangelische Dekanat Gunzenhausen war seine Ära eine gute Zeit. WERNER FALK

 

Quelle: Altmühl-Bot Gunzenhausen, Ausgabe16. April 2014

Horst Kuhn

Dekanat Gunzenhausen

Öffentlichkeitsreferent

 

2014_Dekan i.R. Wilhelm Bogner

Foto: Archiv Altmühl-Bote, Werner Falk

 

 

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe 12. Febrauar 2015

 

Hildegard Bogner, Ehefrau des früheren Gunzenhäuser Dekan Wilhelm Bogner, verstarb nach längerer Krankheit im Alter von 84 Jahren in einem Fürther Pflegeheim. Die Verstorbene engagierte sich während der Dienstzeit ihres Ehemannes Wilhelm in den Jahren 1978 bis 1990 in der Frauenarbeit innerhalb der Gunzenhäuser Kirchengemeinde. Unter ihrer Tätigkeit als Vorsitzende wurde die damals bestehende „Frauenhilfe Gunzenhausen", dem Mütterdienst Nürnberg-Stein angehörig, aufgelöst und dem  „Landesverband Bayern des Evangelischen Frauenbundes" als Anschlussverein angeschlossen. Hildegard Bogner und Ehemann Wilhelm, der in Fürth/Bay. im April vergangenen Jahres im Alter von 89 Jahren verstarb, pflegten beide gemeinsam noch viele Jahre zu einem Bekannten- und Freundeskreis in der Altmühlstadt und Nachbarorten enge Kontakte. Die Verstorbene wurde auf dem Protestantischen Friedhof in Augsburg beigesetzt, auf diesen Vorfahren der Familie Bogner eine Grabstätte besitzen.

 

Bogner

Archivfoto: Kuhn

 

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