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2014.03.31 Neue Synodalpräsidentin

2014.31.03  Landessynode
Annekathrin Preidel.

Pressemitteilung

Die 108 Mitglieder der bayerischen Landessynode haben am Montag in Bayreuth das Präsidium der Synode neu gewählt.

 

Zur Präsidentin der Synode wurde Annekathrin Preidel gewählt. Im zweiten Wahlgang setzte sich Preidel mit 54 Stimmen gegen ihre Gegenkandidatin Beate Schabert-Zeidler durch. Die

57jährige Biologin aus Erlangen ist seit 2008 Mitglied der Landessynode. Seit 2001 ist sie

Mitglied des Kirchenvorstands der Egidienkirche in Erlangen-Eltersdorf. Als Mitglied  der EKD- Synode und der VELKD-Generalsynode setzt sie sich seit längerem für eine verstärkte Zusammenarbeit beider Organisationen ein. Die Mutter von drei erwachsenen Kindern engagiert sich für eine Kirche an der Schnittstelle zur Gesellschaft - so arbeitet sie mit beim Runden Tisch gegen Rechtsextremismus und in der Steuerungsgruppe der f.i.t.-Projekte, einem Gemeinschaftsprojekt  zwischen Kirche und Diakonie.

 

Zu Vizepräsidenten wurden gewählt:

Der Ansbacher Dekan Hans Stiegler (56) ist seit 2008 Mitglied der Landessynode. Der Vater von vier erwachsenen Kindern will sich dafür einsetzen, die Stimme der Gemeinden in die Synode zu tragen. Wichtig ist ihm, dass die Mitglieder der Synode miteinander in Achtung umgehen, auch wenn sie unterschiedliche Positionen vertreten.

 

Der Kemptner Rechtsanwalt Christoph Bodenstab (57) ist seit 12 Jahren Mitglied der Landessynode und seit 16 Jahren Kirchenvorsteher in der St. Mang Kirchengemeinde. Während der letzten sechs Jahre war Bodenstab Vorsitzender des synodalen Rechtsausschusses. Der Vater von zwei erwachsenen Kindern will die Anliegen der Diaspora- Kirchengemeinden in die Synode einbringen. Darüber hinaus ist ihm die gute Kommunikation der synodalen Beschlüsse in die Gemeinde ein wichtiges Anliegen.

 

Als Schriftführer wurden gewählt Gerhard Ried und Christine Kaas.

 

Bayreuth, 31. März 2014

Johannes Minkus, Pressesprecher

 

2014.04.04  Landessynode

Dekan Hans Stiegler (links), Annekathrin Preidel, Christoph Bodenstab.

Fotos: Landeskirche, Pressestelle

 

Erlangerin als Chefin
Annekathrin Preidel ist neue Präsidentin der Synode


 Sie ist Mutter von drei Kindern, Biolo­gin und Verfechterin von gesunder Mit­tagskost an den Schulen. Seit gestern ist Annekathrin Preidel zudem ehren­amtliche Präsidentin der evangeli­schen Landessynode.

  BAYREUTH - An der Spitze der evangelischen Landessynode steht auch in den kom­menden sechs Jahren eine Frau: Die Erlan­ger Biologin Anne­kathrin Preidel ist von den Synodalen zur neuen Präsiden­tin gewählt worden.
  Die 57-Jährige setzte sich bei der Frühjahrssynode in Bayreuth im zweiten Wahlgang gegen die Augsburger Richterin Beate Schabert-Zeid­ler (61) durch.
  Preidel tritt die Nachfolge von Doro­thea Deneke-Stoll an, die sich nicht mehr zur Wahl stellte. Deneke-Stoll ist vor zwei Wochen für die CSU in den Ingol­städter Stadtrat gewählt worden.
  In Bayern leben rund 2,5 Millionen evangelische Christen - sie werden durch die gewählten und berufenen Mitglieder der Landessynode ver­treten. 105 davon waren in Bay­reuth stimmberechtigt. Preidel er­hielt im zweiten Durchlauf 54 Stim­men, Herausforderin Schabert-Zeid­ler 48. Dem evangelischen Kirchenparla­ment gehört die neue Präsidentin seit sechs Jahren an. Seit 2001 ist sie Mit­glied im Kirchenvorstand der Egidien­kirche in Erlangen-Eltersdorf. Als Mit­glied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Generalsynode der Vereinigten Evan­gelisch- Lutherischen Kirche Deutsch­lands (VELKD), setzt sich Preidel für eine verstärkte Zusammen­arbeit beider Organi­sationen ein.
  Die Mutter von drei erwachsenen Kindern engagierte sich in der Vergangenheit für eine gesunde Mittags­versorgung an Schu­len. An einem Erlan­ger Gymnasium wurde mit ihrer Unterstüt­zung eine Schulküche mit einem abwechs­lungsreichem Speise­plan eingerichtet.
  In der Landessy­node will sich die neue Präsidentin für eine „einladende Kirche mit Ausstrahlung, Leuchtkraft und Fröhlichkeit" einsetzen.
  SPD-Fraktionschef Markus Rinder­spacher, selbst Synodaler, bezeich­nete Preidel als eine Präsidentin „mit hoher Integrationskraft". Sie werde dabei aber auch kontroversen Gesell­schaftsfragen nicht aus dem Weg gehen. Heute wird sich die neue Prä­sidentin erstmals an das Kirchenparla­ment wenden. dpa/nn

 

Quelle: NN, Ausgabe 01.04.2014

 

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