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2014.03.19 Dekanatsfrauen-Frühstück

2014.19.03. Dekanatsfrauen-Frühstück
Lutherhaus Gunzenhausen. Foto: Kuhn

Lieder, die bewegen und Zuversicht vermitteln

Beim Frauenfrühstück auf Dekanatsebene ging es musikalisch zu -Lieder aus dem Gesangbuch dargeboten 

GUNZENHAUSEN (hk) - Beim diesjährigen Dekanats-Frauenfrüh­stück im Lutherhaus ging es musika­lisch zu. Unter dem Thema „Lieder, die mir etwas bedeuten" berichteten Frauen von Musikstücken, die ihnen wichtig sind, die sie geprägt und die sie im Leben begleitet haben.
 
Zur Eröffnung hieß Dekanats­frauenbeauftragte Renate Derr aus Hirschlach auch im Namen des De­kanatsfrauenteams über 130 Frauen aus den 28 Kirchengemeinden und benachbarten Dekanatsbezirken willkommen. Ein besonderer Gruß galt Dekan Klaus Mendel, der sich für die vielfältige Mitarbeit der De­kanatsfrauen im Dekanatsbezirk Gunzenhausen und in ihren Heimat­kirchengemeinden bedankte. Die Lieder aus dem Gesangbuch, so De­kan Mendel, bereichern das Leben, greifen Stimmungen auf, können Menschen beruhigen, beflügeln und öffnen. Kirchenlieder - die schönen altbekannten und ebenso die moder­nen - seien eine wahre Schatztruhe, angefüllt mit Texten, die von Zuver­sicht und Hoffnung, von tiefem Glau­ben und Vertrauen, von Freude und Dank künden.
  Den Anfang machte Kathrin Schu­ler aus Dittenheim, die die im Verlauf der 2014.03.19 DekanatsfrauenVeranstaltung gesungenen Lieder auf dem E-Piano begleitete, mit dem Kirchenlied „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren". Sie ging besonders auf die Textstelle „Meine geliebte Seele" ein. Diese zeige, dass Gott an die Menschen denke.
  Renate Knoch berichtete, dass sie mit dem Lied „Lobe den Herren" eine ganz persönliche Erfahrung gemacht hat. Bei der Fahrt mit der schwer ver­letzten Tochter in das Kieferklinikum nach Erlangen sang ihr Ehemann Matthias plötzlich dieses Danklied. Es habe allen geholfen und Mut ge­macht.

  Das Morgenlied von Paul Gerhardt (1607-1676) „Die güldne Sonne" ist eines der Lieblingsstücke von Monika Mährlein. Die Dittenheimerin erin­nert es an den vor 50 Jahren in ihrem Heimatort wirkenden Pfarrer Schat­tenmann, der es den Jugendlichen im Konfirmandenunterricht auswendig lernen ließ.
  Eines der Lieblingslieder von Chris­ta Sixtbauer aus Sinderlach ist „Von guten Mächten treu und still umge­ben" von Dietrich Bonhoeffer, der kurz vor der Befreiung des Konzent­rationslagers Flossenbürg durch die US-Armee am 9. September 1945 in den frühen Morgenstunden durch den Strang hingerichtet wurde. Bonhoef­fer, Pastor und NS-Widerstands­kämpfer, wurde nur 39 Jahre alt. Der Text des Lieds wurde 1945 populär und nach einer Melodie von Siegfried Fitz in den Stammteil des Evangeli­schen Gesangbuchs aufgenommen.
  Das evangelische Lied „Stern auf den ich schaue", ein relativ junges Kirchenlied, ist für Renate Derr erst in jüngerer Zeit zu einem Begleiter ge­worden. Es bewahrte sie davor, dass sie nach einer Enttäuschung in die Verbitterung versank. In einer Be­trachtung stellte die Hirschlacherin den ersten Liedvers näher vor. Außer­dem ging Renate Derr auf das schwungvolle, fröhlich machende ös­terliche Lied „Er ist erstanden, Halle­luja" ein, in dem die christlichen Glaubensinhalte „Wir sind erlöst vom Tod, uns sind unsere Sünden damit vergeben und mit Jesus dürfen wir ewig leben" im Kehrvers zusammen­gefasst sind. Für Lydia Mägerlein aus Gunzen­hausen ist das Lied „Lobt Gott getrost mit Singen" ein Wegweiser im tägli­chen Leben. Es gibt ihr die Gewiss­heit, bei Gott aufgehoben zu sein und so, wie sie ist, von ihm angenommen zu werden. Den Abschluss machte Wilma Krug aus Gunzenhausen mit dem Lied „Komm, Herr, segne uns". Schon in jungen Jahren habe sie das Segenslied, das im Liedheft „Silber­pfeil" erstmals seine größere Veröf­fentlichung fand, immer gerne gesun­gen. Es bildet seit ihrer Zeit als Vorsit­zende des Gunzenhäuser Evangeli­schen Frauenbunds den gesanglichen Abschluss bei allen Aktivitäten und Versammlungen.
  Das Frauenfrühstück ermutigte und regte an, das Gesangbuch auch außerhalb des Gottesdiensts öfter ein­mal in die Hand zu nehmen, um den geistlichen Liedern im Alltag als Ori­entierungs- und Gestaltungshilfe ei­nen Platz zu geben.

 

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe 25. 03.2014

© Text und Foto: Horst Kuhn

 

Dekanat Gunzenhausen

Horst Kuhn

Dekanat Gunzenhausen

Öffentlichkeitsreferent

 

2014.19.03. Dekanatsfrauen-Frühstück

Renate Derr (links) gemeinsam mit Monika Mährlein, Christa Sixtbauer,

Kathrin Schuler, Lydia Mägerlein, Renate Koch, Wilma Krug.

 

2014.03.19. Dekanats-Frauenfrühstück, Derr       2014.03.19  Dekanatsfrauen-Frühstück, Sixtbauer

Renate Derr                                                  Christa Sixtbauer

 

2014.19.03.  Dekanatsfrauen-Frühstück, Mährlein       2014.19.03.  Dekanatsfrauen-Frühstück, Knoch

Monika Mährlein                                            Renate Knoch

 

2014.19.03.  Dekanatsfrauen-Frühstück, Krug

Wilma Krug

 

 

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