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Kirche Dittenheim

Kirche Dittenheim Außenansicht

Bis heute prägt die Dittenheimer Kirche St. Peter und Paul nicht nur das Ortsbild. Schon von weitem ist der hoch aufragende, markante Kirchturm zu sehen und ein Blickfang im Altmühltal zwischen Gunzenhausen und Treuchtlingen. Er ist zu einem Wahrzeichen geworden.

 

Die Kirchengemeinde Dittenheim blickt dabei auf eine lange Tradition zurück. So gibt es schon Funde christlicher Fibeln aus alemannisch-fränkischer Zeit aus dem 6. und 7. Jahrhundert. Wann eine erste Kirche in Dittenheim gebaut wurde, ist nicht überliefert. Der heutige Bau geht auf den Neubau zurück, der unter dem  Ansbacher Markgrafen Georg Friedrich d. J. von 1699 bis 1702 wohl nach Plänen des Hofbaumeisters Gabriel de Gabrieli unter Aufnahme des mittelalterlichen gotischen Chores geschaffen wurde. Für den Landesfürsten war es eine Prestigeangelegenheit, in dem seit 1531 evangelischen Dittenheim ein neues großes Gotteshaus zu wissen, da Dittenheim in dieser Zeit in mehrere Herrschaftsbereiche aufgesplittert war und der katholische Fürst zu Oettingen-Spielberg einen ersten Versuch eines Kirchenneubaus 1670 scheitern ließ. Das markgräfliche Wappen über den Portalen kann als Demonstration seiner Machtansprüche verstanden werden. Am Gallustag, den 16. Oktober, im Jahr 1702 fand die Einweihung statt. Die Inneneinrichtung mit Altar, Taufbecken und Kanzel stammen wohl bereits aus dieser Zeit, das Orgelgehäuse  kam 1715 hinzu. 1793 erhielt der Turm seine heutige markante Gestalt. Verschiedene Male, zuletzt 1984-1987 wurde die Kirche gründlich instand gesetzt.

Zur Dittenheimer Kirchengemeinde mit etwa 900 Gemeindegliedern, die bis ins Jahr 1925 auch Dekanatssitz war, gehört auch der etwa 3 km entfernte Ort Ehlheim.

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