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2013.04.14 Einführung Pfarrer Claus Bergmann

2013. Einf. Pfarrer Claus Bergmann
Das Pfarrerquartett: mit Heike Bachmann (rechts), Claus Bergmann. Klais Mendel und Ekkehard Malcher. Foto: Kuhn

Frohe und aufmunternde Worte an Claus Bergmann

Der neue Pfarrer in Gunzenhausen wurde mit einem feierlichen Gottesdienst und einem Empfang willkommen geheißen



GUNZENHAUSEN (hk) - „Ich will ein Pfarrer zum Anfassen sein, mich nicht hinter den Kirchenmauern ver­stecken und Menschen, die sich vom Wort Gottes abgewandt haben, ge­meinsam wieder auf den Weg zu Jesus Christus führen." Das sind beeindru­ckende Aussagen von Pfarrer Claus Bergmann, dem zum 1. April die Pfarrstelle II einschließlich der Pfarramtsführung der evangelischen Kir­chengemeinde anvertraut wurde.

In Begleitung von Dekan Klaus Men­del, Pfarrerinnen und Pfarrern aus dem Pfarrkapitel, dem Dekanatsausschuss und den Mitgliedern des Gunzenhäu­ser Kirchenvorstands wurde der 53-jährige Seelsorger in die Stadtkir­che St. Marien zum Einführungsgot­tesdienst geleitet. Dazu gab es festliche Bläsermusik vom Posaunenchor. De­kan Mendel registrierte erfreut, dass unter anderem eine sehr große Abord­nung aus Neudrossenfeld, dem frühe­ren Wirkungsort von Pfarrer Berg­mann, ins Gotteshaus gekommen war.
In seinen Worten an die Gemeinde brachte Mendel zum Ausdruck, dass Pfarrer, die den Talar tragen, immer wieder Rechenschaft ablegen und Auskunft darüber geben, warum die Worte von Jesus Christus für die Men­schen ein wichtiges Fundament für das Leben und auch für das Sterben sind. Dem neuen Gunzenhäuser Seel­sorger möge es gelingen, den Men­schen in ihren Lebenssituationen das Wort Gottes nahezubringen.
Nach dem Verlesen der von der Evangelischen Landeskirche Bayern ausgestellten Urkunde erfolgte die feierliche Amtseinführung von Pfar­rer Claus Bergmann. Als Assistenten des Dekans wirkten mit: Brigitte Si­chermann, Vertrauensfrau des Kir­chenvorstands, Pfarrer Horst Berg­mann (Bad Steben), Pfarrer i.R. Hans Jany (Bayreuth) und Hans Reinhard Hermsdörfer, Mitglied im Kirchenvor­stand der Kirchengemeinde Neudros­senfeld, wo Bergmann in den zurück­liegenden 17 Jahren das Wort Gottes verkündete.
In der Antrittspredigt bedankte sich Bergmann mit einem herzlichen „Dankeschön" für die freundliche Aufnahme in Gunzenhausen, viele gute Worte, freundliche Blicke und Mitgefühl im Umzugsstress. Das alles habe ihm und seiner Frau Helga sehr gut getan, „wir fühlen uns willkom­men". Als Pfarrer, als Hirte und Hüter der Gemeinde wolle er gerne mithel­fen, die Worte Gottes zu verkündigen und Sorge dafür tragen, dass es beim Lesen der Bibel immer wieder Neues zu entdecken gelte. Denn Gottes Wort gebe Seelennahrung, spende Freude und Trost. Musikalisch ausgestaltet wurde der Gottesdienst durch die Kantorei und den Posaunenchor.
In einer sehr lockeren und heiteren Atmosphäre verlief der Empfang für das Ehepaar Bergmann im Luther­haus, wo sich zahlreiche Vertreter aus Kommunalpolitik, Kirche, Schulen und Behörden einfanden. Musikalisch begrüßten Dekan Mendel, Pfarrerin Heike Bachmann und Pfarrer Ekke­hard Malcher ihren neuen Kollegen mit dem eigens von Kirchenmusikdi­rektor Bernhard Krikkay komponier­ten „Bergmanns-Lied", das die Freu­de über die Wiederbesetzung der Pfarrstelle zum Ausdruck bringt, aber auch die vielen zu tätigenden Aufga­ben erwähnt.
Den Willkommensgruß durch den Landkreis Weißenburg-Gunzenhau­sen überbrachte Landratstellvertreter Robert Westphal. In der Region Alt­mühlfranken trügen Politik und Kir­che gegenüber den Bürgern gemein­sam eine große Verantwortung. Bür­germeister Joachim Federschmidt brachte gegenüber Pfarrer Bergmann zum Ausdruck, dass die Menschen in Gunzenhausen und Umgebung „viel­fältig und zuverlässig" seien. Es gebe in der Stadt verschiedene Konfessi­onen und Gruppen, und man könne mit den Menschen leicht ins Gespräch kommen. Federschmidt äußerte den Wunsch, dass es dem Ehepaar Berg­mann gelinge, viele Freunde in Gun­zenhausen zu gewinnen.
Pfarrer Christian Konecny brachte die langjährige Verbundenheit zwi­schen den beiden Kirchengemeinden zum Ausdruck. Die gute Tradition der ökumenischen Verbundenheit solle weiterhin fortgesetzt werden.
Für das Pfarrkapitel im Dekanats­bezirk Gunzenhausen begrüßte Pfar­rer Thorsten Wolff (Haundorf) den neuen Kollegen. Für den Kirchenvor­stand fand Vertrauensfrau Brigitte Si­chermann passende Begrüßungswor­te. Klaus Peter Linhardt, Vertrauens­mann der Kirchengemeinde Neudros­senfeld, wünschte Pfarrer Bergmann viel Kraft und Gottes Segen für sein Wirken in Gunzenhausen, wo er si­cherlich viele neue Akzente setzen werde.
Zum Schluss bedankte sich Pfarrer Bergmann für die vielen Glückwün­sche und Begrüßungsworte. Sein Dank galt besonders Dekan Klaus Mendel, der während der zehnmonatigen Va­kanz neben seinen Aufgaben als De­kan und Seelsorger zusätzlich noch die Pfarramtsführung zu meistern hatte. Mit einem „Schau mer mal" bat der neue Seelsorger, auf ihn mit Wün­schen und Anliegen zuzugehen.
Musikalisch umrahmt wurde der Empfang vom Flötenensemble „Flau­tissimo" und dem Gospelchor. Nach dem offiziellen Teil war reichlich Möglichkeit geboten, mit Claus und Helga Bergmann erste persönliche Gespräche zu führen.

 

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe 16. April 2013

© Text und Foto: Horst Kuhn

Dekanatsbezirk Gunzenhausen

Öffentlichkeitsreferent

 

2013. Einf. Pfr. Claus Bergmann

Die beiden Pfarramtssekretärinnen Brigitte Deffner (rechts) und Petra Fischer

(zweite von rechts) sowie Mesnerin Emilie Untch (links) gehörten zu den vielen

Personen, die das Ehepaar Claus und Helga Bergmann in Gunzenhausen

begrüßten und sich auf eine gute Zusammenarbeit freuen.

 

2013. Einf. Pfarrer Claus Bergmann

Für den Kirchenvorstand begrüßte Vertrauensfrau Brigitte Sichermann den

neuen Seelsorger.

 

2013. Einf. Pfarrer Claus Bergmann

Dekan Klaus Mendel (links) nahm die Amtseinführung vor.

 

 

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