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2013.03.04. Weltgebetstag der Frauen 2013

2009.03 ökumenischer Weltgebetstag der Frauen in Merkendorf
Wektgebetstag 2013

Weltgebetstagsfeier der Frauen im Lutherhaus

 

GUNZENHAUSEN (hk) - Auf eine breite Resonanz stießen die in vielen Kirchen- und Pfarrgemeinden durchgeführten Gottesdienste anlässlich des „Weltgebetstags der Frauen". Er wurde von Frauen in über 170 Ländern der Erde gefeiert.

  Die Gottesdienstordnung mit der Überschrift „Ich war fremd - ihr habt mich auf aufgenommen" (Matthäus-Evangelium 25, 35) wurde in diesem Jahr von zwölf Christinnen des französischen Weltgebetstagskomitees in der Hoffnung erstellt, dass Menschen in der ganzen Welt im Gottesdienstverlauf aufgerüttelt werden, solidarisch zu sein, um Fremde willkommen zu heißen. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen Gedanken zum Fremdsein, die dazu einluden ein sichtbares Zeichen des „Willkommens im fremden Land" zu setzen.

  Zu dem Gottesdienst im Lutherhaus, der von Frauen der evangelischen Kir­chengemeinde und katholischen Pfarrgemeinde vorbereitet worden war und der vom Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Bernhard Krikkay musikalisch mitgestaltet wurde, versammelten sich fast 100 Frauen aus unterschiedlichen Konfessionen. Sie wurden von Petra Stephan und Pfarrerin Sabine Karl mit einem freundlichen „Bonjour" begrüßt.

  Pfarrerin Karl stellte in ihren Begrüßungsworten das diesjährige Gastgeberland Frankreich vor, in dem die Mehrheit der Bevölkerung römisch-katholisch ist und wo eine strikte Trennung zwischen Staat und Religion in der Verfassung verankert ist. Sehnsüchtig blickt manche Frau aus anderen Ländern auf die Französinnen, die dank gut ausgebauter staatlicher Kinderbetreuung scheinbar mühelos Familie und Berufstätigkeit vereinbaren. Dennoch bleiben Frauen in Frankreich, die durchschnittlich 18 Prozent weniger verdienen als Männer, wirkliche Führungsposten oft verwehrt. Schwer haben es häufig auch die meist aus den ehemaligen französischen Kolonien in Nord- und Westafrika Zugezogenen, von denen viele am Rande der Großstädte leben. Frankreich ist ein Einwanderungsland, in dem rund 14 Milli­onen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte leben. Nach dem Gottesdienst waren die Gottesdienstbesucher zu einem geselligen Beisammensein bei französischen kulinarischen Spezialitäten, darunter Brie-Käse, Couscous-Salat, Quiche Lorraine (Kuchen), Mousse de Chocolate und weiteren Köstlichkei­ten eingeladen.

  Aus Ägypten kommt am Freitag, 7. März 2014, die Weltgebetstagsordnung. Frauen haben ihr den Arbeits­titel „Ströme in der Wüste" gegeben. Vor der Islamisierung im 7. Jahrhundert war Ägypten ein christliches Land. Heute sind die meisten Menschen Muslime. Der Islam ist mit vie­len verschiedenen Strömungen in Ägypten vertreten. Er ist Staatsreligion, und die verfassungsmäßig garantierte Religionsfreiheit ist in der Praxis immer wieder gefährdet. Die koptisch- orthodoxe Kirche ist die älteste und größte christliche Kirche. Alle christlichen Gruppierungen zusam­men machen etwa zehn Prozent der Bevölkerung aus. Man darf schon heute gespannt sein, was Frauen aus Ägypten über ihr Leben in diesem bevölkerungsreichen Land Nordafrikas zu erzählen haben.

 

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, 04.03.2013

© Text und Fotos: Horst Kuhn

DB-Öffentlichkeitsreferent

 

2013-Gun-Weltgebetstag

 

Frauen aus der Kirchengemeinde und der katholischen Pfarrgemeinde

gestalteten gemeinsam den Gottesdienst. Foto: Kuhn

 

2013-Gun-Weltgebetstag

 

Der Gospelchor, Leitung KMD Bernhard Krikkay, umrahmte den Gottesdienst

 

2013-Gun-Weltgebetstag

 

Über 100 Frauen und einige Männer waren der Einladung gefolgt.

 

2013-Gun-Weltgebetstag

 

Petra Stephan begrüßte mit einem herzlichen

"Bonjour" die Gäste

.

2013-Gun-Weltgebetstag

 

Pfarrerin Sabine Karl gab Erläuterungen zum

Gastgeberland Frankreich.

 

2013-Gun-Weltgebetstag

 

Petra Rupp prieß französiche Leckereinen an.

 

2013-Gun-Weltgebetstag

 

Inge Schömig empfahl die französische Küche.

 

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