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2013.01.06. Benefizkonzert für Klosterprojekt Heidenheim

2013-Benefiz für Heidenheim
Organist Bernhard Krikkay, der Heidenheim Dekan Klaus Kuhn und die Gesangsgruppe "Gaudium Domini" mit Regionalbischof Christian Schmidt (Mitte) bei dem Benefizkonzert in Gunzenhausen. Foto: Kuhn

 

Fränkische Mundart in Stadtkirche


Benefizkonzert mit Regionalbischof Schmidt diente dem Klosterprojekt Heidenheim



GUNZENHAUSEN (hk) - Ein Be­nefizkonzert in der Gunzenhäuser Stadtkirche war überschrieben mit „Die vielen Sterne und der eine Stern". Es diente dem Ziel, das frühe­re Kloster Heidenheim mit neuem geistlichem und kulturellem Leben zu erfüllen. Gastgeber war der Zweck­verband Kloster Heidenheim.
In Wort und Gesang wurde den vie­len Besuchern die Geschichte von den drei Weisen aus dem Morgenland nä­hergebracht. Die Textbeiträge über den Weg der drei hin zur Krippe im Stall von Bethlehem trug Regionalbi­schof Oberkirchenrat Christian Schmidt (Ansbach) in fränkischer Mundart vor. Er verwendete dafür Texte aus der Bibel und verband sie mit eigenen Gedanken, die zur heuti­gen Zeit passen. Die Kurzgeschichten und Gedichte erstreckten sich von Ab­rahams Verheißung über die Erschei­nung des Sterns bei den drei Weisen, ihren langen Weg nach Bethlehem mit der Ankunft im Stall bis zur Vereh­rung des Christuskinds mit Gold, Weihrauch und Myrrhe. Diese ach­tungsbezeugenden Gaben waren sei­nerzeit sehr wertvoll. Schmidt hob unter anderem hervor, dass Gott mit dem Jesuskind einen Menschen auf die Erde gesandt habe, dem man fro­hen Herzens folgen könne.
Den musikalischen Teil bestritt die Gesangsgruppe „Gaudium Domini", in die sich als Sänger neben Regionalbi­schof Christian Schmidt die ehemali­gen Windsbacher Sängerknaben De­kan Wolfgang Popp (Pappenheim), Dr. Michael Ullherr (Nürnberg), Andreas Manz (Stuttgart) und Hans-Joachim Grajer (Weiden/Oberpfalz) einreihen. Seit 1984 besteht die Gesangsgruppe und hat sich bereits bei drei Auftritten zugunsten des Heidenheimer Kloster­projekts eingebracht. Die fünf Sänger überzeugten durch eine klare Stimm- ­und Wortbildung, die gute Akustik der Stadtkirche tat das Ihre zum Konzert­erlebnis. Es erklangen unter anderem das oberösterreichische Weihnachts­lied „Jetzt fangen wir zu singen an", das Terzett aus dem Elias von Mendels­sohn- Bartholdy „Hebe deine Augen auf", das neuere Kirchenlied „Stern über Bethlehem" und zum Abschluss das orthodoxe Segenslied „Hilf uns, Herr, wenn wir wachen". Den Orgel­part übernahm Kirchenmusikdirektor Bernhard Krikkay.
Mit dem Präludium „Canzonetta in G" erklang ein Orgelwerk des großen dänisch-deutschen Organisten und Komponisten des Barock, Dieterich Buxtehude (1637 bis 1707). Ebenso be­eindruckend und gefühlvoll zum Vor­trag gebracht wurde das Postludium (Nachspiel), die Toccata aus „Douze Pi­èces" des französischen Komponisten, Organisten und Musiklehrers Théodore Dubois (1837 bis 1924). Dieses Orgel­werk setzt am Ende einen phänomena­len Schlussakkord.
Nach einem kurzen Moment der in­neren Einkehr spendete das Publikum den Akteuren den wohlverdienten Ap­plaus. Dekan Klaus Kuhn aus Heiden­heim, Vorsitzender des Kloster-Zweck­verbands, bedankte sich bei den Besu­chern dafür, dass sie mit einer Spende dazu beitragen, das Klosterprojekt un­ter dem Motto „Neues Leben in alten Mauern" voranzubringen.
An einem Infostand gab es nähere Auskunft über das Kloster Heiden­heim. Ferner bestand die Möglichkeit, die vor kurzem veröffentlichte TV-Do­kumentation „Mission Bayern - Leben und Wirken der Missionare Willibald, Wunibald und Walburga" zu erwerben.
Hingewiesen wurde auf den am Sonntag, 10. Februar, 10 Uhr im Heidenheimer Münster beginnenden „Faschingsgottesdienst". Er wird im Bayerischen Fernsehen live ausge­strahlt. Regionalbischof Schmidt hält in fränkischer Mundart die Predigt.

 

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, 09. Januar 2012

© Horst Kuhn

Horst Kuhn

Öffentlichkeitsreferent

 

 

2012-Gun Benefiz Heidenheim

 

Regionalbischof Christian Schmidt vor der Krippe in der Stadtkirche. Foto: Kuhn

 

 

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