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2012.10.12. Probst-Spende für guten Zweck

2012.12.10  Probst-Spende, Merkendorf
Seniorchef Werner Probst (links im Bild) übergibt zusammen mit Geschäftsleiter Michael Pfeiffer (rechts) den Scheck für die Schwesterngemeinschaft "Ushirika waa Neema" an Pfarrer Detlef Meyer. Foto: Hellein

Probst-Spende für guten Zweck


Großbreitenbronner Firma unterstützt zum Jubiläum Schwesterngemeinschaft

 


GROSSBREITENBRONN (mah) - In einer Garage fing vor 25 Jahren al­les an. Margret und Werner Probst gründeten die Firma Probst in Groß­breitenbronn. Gerade mal einen Mit­arbeiter, namentlich Richard Zott­mann, hatten sie damals eingestellt. Nach 25 Jahren ist der Betrieb auf ins­gesamt 30 Mitarbeiter inklusive vier Auszubildenden angewachsen. Die Garage mussten sie da natürlich schnell verlassen und so sind sie heute Eigentümer zweier großer Hallen. Die dritte, eine Lagerhalle, ist auch schon fast fertig.

Geleistet wird in der Firma Probst viel. Der Einbau von Heizungen, So­laranlagen, Fernwärmenetze, Sani­täranlagen und vieles mehr steht auf dem Programm. Ein eigener Kunden­dienst, der auch am Wochenende er­reichbar ist, kümmert sich zudem um Probleme, Wünsche und Fragen der Kunden.
Anlässlich des Firmenjubiläums wollten die Probsts aber keine große Feier aufziehen. Lieber wollten sie Geld für einen guten Zweck spenden. Dieser war schnell gefunden und so konnten Seniorchef Werner Probst und Geschäftsleiter Michael Pfeifer nun der evangelischen Kirchenge­meinde Merkendorf einen Scheck in Höhe von stattlichen 1000 Euro über­reichen. Zugute kommt das Geld der Schwesterngemeinschaft „Ushirika waa Neema" (übersetzt etwa: Ge­meinschaft der Gnade"). Pfarrer Det­lef Meyer freute sich sichtlich über die Unterstützung für die Arbeit der Augsburger Diakonissen.
Diese Organisation wurde vor etwa 30 Jahren von zwei Schwestern in Tansania gegründet. Mittlerweile kümmern sich rund 80 Diakonissen als Krankenschwestern, Tiermedizi­nerinnen, Landwirtinnen, Gemeinde­helferinnen und vieles mehr in der Stadt Moshi am Fuß des Kilimand­scharo um das Wohl der Kinder. Auf dem Gelände stehen sieben Gebäude, die Aids-Waisen als Unterkunft die­nen. Die Pflege von Neugeborenen und Kleinkindern sowie die Vertei­lung in passende Pflegefamilien lie­gen den Schwestern am Herzen. Bis­her gab es dafür nur eine kleine, sehr sporadisch eingerichtete Küche. Diese wird aktuell durch einen Küchentrakt mit Schlafmöglichkeiten für Mitar­beiter ersetzt. Dafür können die Dia­konissen die Spende der Firma Probst natürlich gut gebrauchen.

 

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen,  Ausgabe 10.12.2012

© Hellein, freie Mitarbeiterin im Altmühl-Bote

Horst Kuhn

Öffentlichkeitsreferent

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