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2012.05.20 Einführung Dekanatskantor Bernhard Krikkay

Gun-2012.05.20  Einf. KMD Bernhard Krikkay
KV-Vertrauensfrau Lydia Buechler (rechts), KMD Bernhard Krikkay, Angelika Neumann und Pfarrerin Susanne Thorwart. Foto: Kuhn

Musikalischer Auftrag


Herzliche Worte und hohe Erwartungen an Bernhard Krikkay


GUNZENHAUSEN (hk) - In einem festlichen Gottesdienst wurde Kir­chenmusikdirektor (KMD) Bernhard Krikkay in der Stadtkirche St. Marien in sein Amt als hauptamtlicher Kir­chen- musiker der evangelischen Kir­chengemeinde in der Altmühlstadt und des Dekanatsbezirks Gunzen­hausen eingeführt. Der 49-jährige Kirchenmusiker tritt die Nachfolge von Alexander Serr an, die nach über 36 Jahren segensreichen Wirkens im März dieses Jahres in den Ruhestand getreten ist.

In Begleitung von Dekan Klaus Mendel, Pfarramtsleiterin Pfarrerin Susanne Thorwart und Mitgliedern des Pfarrkapitels, des Gunzenhäuser Kirchenvorstands und des Dekanats­ausschusses zog Krikkay unter den Klängen des Posaunenchors in das Gotteshaus ein. Hier hieß Pfarrerin Thorwart neben dem neuen Kantor und dessen Lebensgefährtin Angeli­ka Neumann auch eine große Zahl an Kirchengemeindegliedern will­kommen. Eine Abordnung aus Ro­senheim, dem früheren Wirkungsort Krikkays, traf wegen des großen Ver­kehrsaufkommens auf der Autobahn erst zum Gottesdienstende ein. Die Gäste brauchten fast fünf Stunden zur Anreise in die Altmühlstadt.
In ihrer Predigt betonte Pfarrerin Thorwart, dass die Kirchenmusik in Not und Freude viele Schätze zu bie­ten hat. Bei der musikalischen Schatzsuche bekomme man als Ge­meinde und als Einzelner mit Bern­hard Krikkay jemanden, der großzü­gig die eigene Truhe aufmache, hie­raus etwas anzubieten habe und der auch ein Wegbegleiter sein wolle bei gemeinsamen musikalischen Neuent­deckungen. Die Seelsorgerin führte weiter aus, dass beim Musizieren und Singen eine Gemeinschaft ent­steht, die auf Liebe gegründet ist. Sie hofft, dass Kirchenmusikdirektor Krikkay an seinem neuen Wirkungs­ort wie seine Vorgänger Karl Hunger und Alexander Serr viel Unterstüt­zung erhält.
Im Vorfeld der offiziellen Amtsein­führung gab Dekan Klaus Mendel Einblicke in die vielfältigen Aufga­ben, die der neue Kirchenmusiker in der Gunzenhäuser Kirchengemeinde und im Dekanatsbezirk übernehmen wird. Unter Gun-2012.05.20   Einf. KMD Bernhard KrikkayHandauflegung erfolgte dann die Einsegnung durch den De­kan. Assistiert wurde er dabei von Dekan i. R. Dr. Friedrich Rusam, ei­nem Wegbegleiter in den ersten Ro­senheimer Dienstjahren Krikkays, sowie von Martina Hummel, die sich in Rosenheim ehrenamtlich für die Kirchenmusik engagiert, und von Pfarrerin Susanne Thorwart, die im vergangenen Jahr die Brücke zur Gunzenhäuser Kirchengemeinde auf­baute, um ihm und seiner Partnerin einen leichten Anfang zu ermögli­chen.
Nach der Einführung setzte sich Dekanatskantor Krikkay auf die Bank der Jann-Orgel, um die Gottesdienst­besucher mit dem Pfingsthymnus „Veni Creator" des französischen Komponisten Maurice Duruflé zu er­freuen. Musikalisch wirkten im Got­tesdienstverlauf auch stellvertreten­der Landeskirchenmusikdirektor Ul­rich Knörr (Orgel) und die Kantorei mit Orchester unter der Leitung von Max Pfahler mit. Nicht fehlen durften der Posaunenchor mit seiner Dirigen­tin Sabine Fischer-Kugler und das Flötenensemble „Flautissimo" unter der Leitung von Ruth Tuffentsamer.
Die Reihe der Grußworte beim an­schließenden Empfang im Lutherhaus eröffnete Bürgermeister Joachim Fe­derschmidt. Er entbot ein herzliches „Grüß Gott" in Gunzenhausen und wünschte Krikkay an seinem neuen Wirkungsort ein gutes Gelingen. Stellvertretender Landeskirchenmusikdi­rektor Ulrich Knörr aus Rothenburg betonte, dass die Kirchengemeinde und der Dekanatsbezirk mit KMD Krikkay einen kompetenten und ver­sierten Kirchenmusiker ausgewählt haben.
Monika Neumeyer, Präsidiumsmit­glied im Dekanatsbezirk, stellte fest, das Krikkay in den 28 Kirchenge­meinden innerhalb des Dekanatsbe­zirks Menschen vorfindet, die sich be­geistert der Kirchenmusik widmen. Grußworte sprach auch Gerhard Trautner, Mitglied im Gunzenhäuser Kirchenmusikverein. Er versicherte, dass der neue Kantor vom Verein bes­tens unterstützt wird.
Nach den Worten von Pfarrer Dr. Bernd Rother von der Erlöserkirche in Rosenheim war das über 25-jährige Wirken Krikkays als Organist und Kirchenmusiker in der oberbayeri­schen Diasporagemeinde stets von Kollegialität, Offenheit und großem Engagement geprägt. Er verstehe es, auf die Menschen zuzugehen. Nicht unerwähnt ließ Rother, dass sich auch die Lebensgefährtin Krikkays in Ro­senheim in vielfältiger Weise in die Gemeindearbeit eingebracht hat.
In ihren Willkommensworten erin­nerte Lydia Buechler, die Vertrauens­frau des Kirchvorstandes, an die von einem Musikgremium getroffene Ent­scheidung, Krikkay die hauptamtliche Stelle des Kirchenmusikers zu über­tragen. Das Gremium sei bei der Vor­stellung vor allem vom musikalischen Gespür und Können des neuen Kan­tors beeindruckt gewesen. Die Freude an der Musik, die Begeisterung und das Einfühlungsvermögen bei den Chorproben (Kantorei, Posaunen- und Gospelchor) waren laut Buechler mit­reißend und erfrischend. Sie dankte gemeinsam mit Pfarrerin Thorwart Max Pfahler, Ekkehard Lindauer, Ruth Tuffentsamer, Margit Wenk und Birgit Salomon, die während der Va­kanz der Kirchenmusikerstelle den Musikgruppen als Leiter zur Verfü­gung standen.
KMD Krikkay bedankte sich zum Abschluss bei seinem Vorgänger Serr für die Unterstützung bei der Vorbe­reitung kommender kirchenmusikali­scher Großveranstaltungen, darunter die Reihe „Klangvolle Sommeraben­de im Fränkischen Seenland" und der „Orgelherbst". Ein besonderer Dank galt auch Pfarrerin Thorwart, die maßgeblich dazu beitrug, den Einstieg in Gunzenhausen zu er­leichtern. Krikkay sieht seinen zu­künftigen Auftrag in der Verkündi­gung der frohen Botschaft mit den Mitteln der Musik. Er will ein Be­gleiter und musikalischer Förderer der Menschen sein, die sich ihm an­vertrauen, und seinen Beitrag zum regen Kulturschaffen in Gunzenhau­sen und Umgebung leisten.
Musikalisch ausgestaltet wurde der Empfang von Max Pfahler und seiner Tochter Annemarie, Mitgliedern des Posaunenchors und dem Flötenen­semble „Flautissimo". Ein Dank galt dem Schiebler-Team und Lydia Pal­mowski für die Bewirtung der Gäste und Frauen aus der Kirchengemeinde die Speisen und Kuchen zur Verfügung stellten.

 

Quelle: Altmühl-Bote, Ausgabe 23.05.2012

Horst Kuhn

Öffentlichkeitsreferent

 

 

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