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2012.04.09. Rückblick auf Ostern 2012

2012.10.04  Gun, Ostern 2012
Pfarrer Ekkehard Malcher, Jugendliche aus dem Gunzenhäuser Dekanat und das Traineeteam gestalteten die Osternachtfeier in der Stadtkirche. Fotos: Kuhn

Volle Kirchen und „Schiff ahoi"
Ostertage wurden als Fest der Familie gefeiert -Auftakt am Brombachsee



GUNZENHAUSEN (hk/lg) - Na bit­te: Das von den Meteorologen vorher­gesagte Osterwetter zeigte sich besser als erwartet. Hatten an Ostersonntag Felder, Wiesen und Dächer morgens ein leichtes Schneekleid angelegt, konnte man am Nachmittag bei Son­nenschein zu einem Osterspaziergang oder einer Wanderung aufbrechen. Gut besucht waren am Ostersonntag die in evangelischen und katholischen Kir­chen angebotenen Osternacht- und Auferstehungsgottesdienste und die Osterkonferenz auf der Hensoltshöhe. Und auch die Schifffahrtssaison auf dem Brombachsee wurde traditionell an diesem Termin eröffnet.

In der Gunzenhäuser Stadtkirche fanden sich zum Osternachtgottes­dienst, der von Dekanatsjugendpfarrer Ekkehard Malcher und Jugendlichen aus der Dekanatsjugend und dem Trai­neemitarbeiterteam gestaltet wurde, viele Besucher ein, um sich an die Auf­erstehung Jesu und die Taufe zu erin­nern. In den Beiträgen wurde deutlich, dass viele Menschen auf der Welt die Hoffnung verlieren und Ängste in sich haben. Aber wenn ein Licht leuchte, ei­ne Kerze den dunklen Raum erhelle, wenn man nicht mehr alleine sei, dann weiche die Angst und man werde froh.
Musikalisch mitgestaltet wurde der Gottesdienst durch Organist Walter Tutsch und dem Posaunenchor unter der Leitung von Sabine Fischer-Kugler. Im Anschluss trafen sich die Kirchenge­meindeglieder zum gemeinsamen Os­terfrühstück im Lutherhaus.

 

Auch in der katholischen Pfarrkirche St. Marien hatte sich eine große Schar Gläubiger zur Auferstehungsfeier ver­sammelt. Die Feier der Osternacht, die sich in die vier Hauptteile Lichtfeier, Wortgottesdienst, Tauf- und Eucharis­tiefeier gliedert, eröffnete Stadtpfarrer Christian Konecny im Atrium der Kir­che mit der Segnung des Osterfeuers, woran die Osterkerze, das Licht des Auferstandenen entzündet wurde. An dieser wiederum entzündeten die Got­tesdienstbesucher ihre mitgebrachten Kerzen.
In seiner Predigt ging Christian Konecny auf den Tod ein, insbesondere auf die häufig gemachte Aussage „ir­gendwann sind wir alle mal dran", wel­che an Ostern eine neue Bedeutung be­kommt. Musikalisch umrahmt wurde die nächtliche Feierstunde von Heinz Horst an der Orgel und der Schola unter Leitung von Veronika Pabst.
Schon seit knapp vier Jahrzehnten lässt der Gunzenhäuser Posaunenchor am Ostersonntag um 11 Uhr aus den Fenstern der Türmerstube des Blas­turms festliche Intraden und Choräle erklingen. In diesem Jahr erhielt die vormittägliche Musik eine besondere Note. Nach 38 Jahren Dienst als „Tür­mer" gab Theo Ott sein Amt in die Hän­de von Fremdenführerin Heidi Dücker.

2012.20.04  Gun. Ostern 2012

 

Bild: Posaunenchor Gunzenhausen nach dem Turmblasen mit Türmer Theo Ott (links)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein alter Brauch wird auch in Cron­heim gepflegt: Weil am Gründonnerstag in den katholischen Kirchen nach dem Gloria die Glocken verstummen, ver­künden die Ministranten mit Ratschen, Klappern und ähnlichem Holzwerk­zeug die anstehenden Gebets- und Got­tesdienstzeiten in der Karwoche. Mit besonderer Hingabe und Stolz präsen­tierten die Cronheimer Ministranten heuer neben diversen herkömmlichen Klangkörpern ihre neue, von Ludwig Göttler aus Cronheim angefertigte Rat­sche mit Gummibereifung, Einschalt­kupplung und „Unterflurhammer­werk". Um eine umfassende Klangfülle zu erreichen, nutzte der „Baumeister" neben Kiefern- und Eschenholz auch Buchen- und kräftige Eichenhölzer, was sich im Betrieb als sehr gelungen zeigte.

 

 

Mit drei dumpfen Tönen aus dem Schiffsnebelhorn und dem Anschlagen der Schiffsglocke nahm die „MS Brombachsee" an Ostern den täglichen Lini­enverkehr auf dem Großen Brombachsee auf. Zur offiziellen Eröffnungsfahrt konnten Schiffsbetreiber Dagmar und Marcus Wilken, Kapitän Michael de Buhr 2012.04.10  Gun, Ostern 2012

und die Bordcrew zahlreiche Ver­treter aus Politik, Wirtschaft, Handel und Tourismus und aus Gemeinden, die dem Brombachsee angrenzen, an Bord begrüßen. Zu den Gästen zählten der Vorsitzende des Zweckverbands Brombachsee, Landrat Gerhard Wägemann, und der Geschäftsführer des Touris­musverbands Fränkisches Seenland, Hans-Dieter Niederprüm.
„Wir sind bestens für die zwölfte Fahrgastsaison gerüstet", betonte Mar­cus Wilken. In den vergangenen Mona­ten lag der Trimaran auf dem Trocken­dock, um gründlich überholt zu werden. Dabei wurden ein neuer MAN-Sechszy­linder- Dieselmotor eingebaut, der Rumpf neu lackiert, sowie kleinere Re­paratur- und Verschönerungsarbeiten durchgeführt.

 

Quelle: Altmühl-Bote, 10. April 2012 

Horst Kuhn

Öffentlichkeitsreferent

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