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2012.02.16 Die Prüfung souverän gemeistert

2012.16.02. Gun, Serr, Orgelprüfung
Nach der mit Bravur bestandenen Prüfung herrschte gute Laune: Jana Minnameyer freut sich mit KMD Alexaner Serr, Christoph Emanuel Seitz, Pfarrer i. R. hartmut Kühnel, Benedikt Köberlein und Leonar Klimke (von links) über das Erreichte. Foto: Gruber

Junge Kirchenmusiker stellten ihr Können an der Orgel unter Beweis

GUNZENHAUSEN (ug) - Alexan­der Serrs Dienstzeit neigt sich zwar dem Ende zu, die Früchte seiner Ar­beit können jedoch nach wie vor ge­erntet werden. So absolvierten in der Stadtkirche drei junge Kirchenmusi­ker die D-Prüfung für nebenamtliche Organisten der evangelischen Kirche in Bayern. Jana Minnameyer (16) aus Thannhausen sowie die beiden 15­jährigen Benedikt Köberlein (Plein­feld) und Leonard Klimpke (Gunzen­hausen) bestanden mit „gut" bezie­hungsweise „sehr gut".
Darüber hinaus schulterte Klimpke zusätzlich die Qualifikation für den Fachbereich Chorleitung. Hierbei er­wies sich der „Lokalmatator" als ab­solut souverän und kompetent. Trotz seiner Jugend steht Klimpke altge­dienten Chorleitern „in nichts nach", wie Alexander Serr betonte. Das emp­fand der aus Aschaffenburg angereis­te Prüfer Christoph Emanuel Seitz wohl ebenso. Erstaunt über die Flexi­bilität des Prüflings, spendete Seitz am Ende der Chorprobe spontan Ap­plaus. Dem Experten zur Seite stand Pfarrer i. R. Hartmut Kühnel aus Gunzenhausen als offizielles Mitglied der landeskirchlichen Kommission. Die Prüfung hatte sich über zwei Tage erstreckt.
Dabei wurden die Kandidaten nicht nur im Orgelspielen auf Herz und Nie­ren getestet. Umfassende Kenntnisse in Musiktheorie und -geschichte zähl­ten des Weiteren zu den Prüfungskri­terien. Ferner galt es, detailliert den Inhalt der gottesdienstlichen Liturgie zu kennen. Darüber hinaus musste das Trio „gutes Gehör" und ein viel­fältiges Wissen im Orgelbau unter Be­weis stellen. Das Erstellen einer mehrstimmigen Komposition gehörte ebenfalls zum Repertoire der Prü­fungsanforderungen. Von Kirchenmu­sikdirektor Serr ausgebildet und opti­mal vorbereitet, ließen die begabten Nachwuchskräfte keinen Zweifel an ihrem Können aufkommen. Und das, obwohl der Kantor während seiner beruflichen Laufbahn noch nie so jun­ge Leute auf diese Prüfung vorbereitet hatte.

 

Quelle: Altmühl-Bote, 16.Febraur 2012

Horst Kuhn

Öffentlichkeitsreferent

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