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2019.10.13. Pfarrer Dr. Jürgen Stadtler ins Amt eingeführt

Logo Haundorf Laubenzedel

Große Freude über neuen Pfarrer

Im Rahmen eines Festgottesdiensts in der Haundorfer Kirche wurde JÜRGEN STADLER feierlich in sein Amt eingeführt.

HAUNDORF/LAUBENZEDEL. Ein freudiger Tag für die evangelischen Christen der beiden Kirchengemeinden Haundorf und Laubenzedel: Nach nur weniger Monaten Vakanzzeit übernahm Pfarrer Dr. Jürgen Stadler das Amt des Seelsorgers in den beiden Gemeinden.

Zum Einführungsgottesdienst zog der neue Seelsorger gemeinsam mit Senior-Pfarrer Dietmar F. Schuh aus Absberg und Dekan Klaus Mendel sowie den in Haundorf und Laubenzedel eingesetzten Kirchenvorstandsmitgliedern, Mitgliedern des Dekanatsausschusses und Geistlichen und Diakonen der Kirchengemeinden aus dem Gunzenhäuser Dekanatsbezirk unter den Klangen der vereinigten Posaunenchöre Haundorf und Laubenzedel in die gut besetzte und festliche geschmückte Haundorfer St.-Wolfgangs-Kirche ein.

Dekan Mendel freute sich bei der Begrüßung, dass nach der Verabschiedung der beiden Seelsorger Thorsten und Katharina Wolff die Pfarrstelle nach relativ kurzer Zeit wieder besetzt werden konnte. Pfarrer Stadler, dessen Ehefrau Dorothee seit dem 1. Dezember 2018 die beiden Kirchengemeinden Pfofeld und Thannhausen betreut, war bereit, die Vertretung in Haundorf und Laubenzedel zu übernehmen. Nach Gesprächen mit den beiden Kirchvorständen und dem Landeskirchenamt München wurde an den Geistlichen die Bitte herangetragen, sich auf die Pfarrstelle zu bewerben, der er nachkam.

Mendel ging auch auf die theologische Ausbildung und das bisherige Wirken des neuen Seelsorgers ein. Dieser stand viele Jahre in den Diensten der Neuendettelsauer „Mission Eine Welt“ in Papua Neuguinea und war und seit Anfang 2018 in Neuendettelsau tätig. „Wir sind froh, dass wir euch beide haben, denn hier werdet ihr gebraucht“, rief Dekan Klaus Mendel Pfarrer Stadler und seiner Frau zu.

Pfarrer Dietmar F. Schuh verlas die vom Bayerischen Landeskirchenamt ausgestellte und von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm unterzeichnete Urkunde, bevor Dekan Mendel unter Assistenz der beiden Vertrauensleute Doris Breit (Laubenzedel) und Werner Kastner jun. (Haundorf) sowie Georg Leidel (Neuendettelsau) und Jennifer Urame (Papua-Neuguinea) die Einsegnung des Geistlichen vornahm.

In seiner Antrittspredigt ging Stadler auch auf die derzeitige weltweite Situation ein. „Wir können nicht zusehen, wenn Menschen im Mittelmeer ertrinken. Wir können nicht schweigen, wenn Menschen ihre Rechte genommen werden und die Lebensbedingungen vernichtet werden oder wenn Menschen vertrieben werden. Wir können nicht die Augen verschließen vor Menschen in Not, auch nicht in unserem Land und in unserer Nachbarschaft oder in unseren Familien. Aber wir können mit offenen Augen durch unser Leben gehen und wo wir die Möglichkeit haben, können wir helfen, unterstützen und begleiten“, sagte er. Glauben heiße, Jesus Christus zum Herrn haben, ihm nachzufolgen in enger Verbindung mit ihm zu leben.

Musikalisch ausgestaltet wurde der Festgottesdienst von Kindern des Laubenzedler Kindergartens „Storchennest“ unter Leitung von Christine Schober, dem „Projektchor“ unter der Leitung von Anne-Kathrin Jordan und von Organist Stefan Hoffmann. Die Moderation beim anschließenden Beisammensein im Gemeindehaus oblag den beiden Vertrauensleuten Doris Breit, die auch als Pfarramtssekretärin tätig ist, und Werner Kastner jun. Die Reihe der Grußwortredner eröffnete stellvertretender Landrat Robert Westphal. Er bezeichnete die Einführung von Pfarrer Stadler als einen wichtigen Tag nicht nur für die beiden Kirchengemeinden, sondern für den gesamten Landkreis. In den letzten Wochen seien hier durch Pfarrereinführungen fast alle Pfarrstellen wieder besetzt worden. Glücklich sei man, dass viele Menschen bereit seien, ein Ehrenamt zu übernehmen und dieses mit Herzblut in Kirchengemeinden und Vereinen auszuüben.

Auf die hohe Bedeutung eines guten Miteinanders von Politik, Kirche und Gesellschaft ging MdL Manuel Westphal ein. Bürgermeister Karl Hertlein zeigte sich erfreut, dass in der politischen Gemeinde Haundorf alle vorhandenen Pfarrstellen wieder besetzt sind. „Sie haben das Privileg in Orten tätig zu sein, wo andere Urlaub machen“, so das Gemeindeoberhaupt. Einen besonderen Dank gab es von Kirchenvorstandsmitglied Hannelore Kraft an Doris Breit, die für beide Kirchengemeinden in den Monaten der Vakanzzeit zusätzlich viele Tätigkeiten zu erledigen hatte. Unter dem Beifall aller Gäste übergab sie einen Blumenstrauß und ein Präsent. Ein Dank galt zudem allen Helfern, die zum Gelingen des Empfangs beitrugen. Musikalisch gestaltetet wurde das Treffen von den Posaunenchören aus Haundorf und Laubenzedel unter Leitung von Herbert Gutmann.

HORST KUHN

 

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe 15. Oktober 2019

© Text und Foto: Horst Kuhn

Horst Kuhn

Öffentlichkeitsreferent

Dekanat Gunzenhausen

 

Haundorf, Stadler

Eine Collage mit Porträts der in den Kirchengemeinden Haundorf und Laubenzedel

derzeit amtierenden Kirchenvorsteher überreichtendie beiden Vertrauensleute

Doris Breit und Werner Kastner jun.den neuen Seelsorger Dr. Jürgen Stadler.

Fotos: Horst Kuhn

Haundorf, Stadler

Dekan Klaus Mendel (rechts) gemeinsam mit Pfr. Dr. Jürgen Stadler und

Senior, Pfarrer Dietmar F. Schuh.

Haundorf, Stadler

Haundorf, Stadler

 

 

 

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