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2019.09.01. Installation Pfarrer Daniel Kelber

Logo Stetten Wald

Zurück an alter Wirkungsstätte

Daniel Kelber wurde als NEUER PFARRER der Kirchengemeinden Wald und Stetten feierlich in sein Amt eingeführt

STETTEN. Nach neunmonatiger Vakanz wurde Pfarrer Daniel Kelber als neuer Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinden Wald und Stetten im Rahmen eines feierlichen Gottesdiensts in St. Peter in Stetten von Dekan Klaus Mendel, zahlreichen Amtsbrüdern, Gemeindegliedern und Ehrengästen in sein Amt eingeführt. Nach der kirchlichen Handlung nutzten die Gäste im eigens errichteten Festzelt im Hof des Gemeindehauses die Gelegenheit, den neuen Pfarrer von Stetten und Wald herzlich in Empfang zu nehmen und ihm ein gedeihliches Wirken zu wünschen.

Mit Klängen der Posaunenchöre Stetten und Wald unter der Leitung von Manuel Memmel und Lisa Gößwein zogen die Geistlichkeit und die Kirchenvorstände in die Dorfkirche ein, wo sie im vollbesetzten Gotteshaus in Empfang genommen wurden. Nach dem Verlesen der Ernennungsurkunde durch „Senior-Pfarrer“ Dietmar Schuh, die den 1. September 2019 als Amtsübernahmedatum trägt, folgten die Lesungen der ernannten Assistierenden.

Dekan Klaus Mendel zeigte sich in seiner Einführungsansprache erfreut, dass die Vakanz der beiden Kirchengemeinden so rasch beendet werden konnte. Sein Dank galt dabei neben Pfarrer Daniel Kelber insbesondere dessen Frau Karin und deren Kindern Hanna und Lukas, die den Wechsel nach Wald unterstützten. Weil das Pfarrhaus in Wald zurzeit noch nicht fertig renoviert ist, hat die Pfarrfamilie vorübergehend in Höhberg eine Unterkunft gefunden.

Daniel Kelber erblickte im Oktober 1965 das Licht der Welt und absolvierte nach dem Schulbesuch zunächst eine Ausbildung zum Elektrotechniker, bevor er sich der Theologie zuwandte. In Neuendettelsau begann er seine Pfarrausbildung, die ihn unter anderem über Wien wieder zurück nach Neuendettelsau führte. Von 1996 bis 1999 wirkte der neue Seelsorger bereits als Vikar in der Kirchengemeinde Wald, mit Wohnsitz in Streudorf.

Seine vorherige Pfarrstelle in Ammelbruch, die er 2003 antrat, verließ Daniel Kelber nach 16 Jahren nach reichlicher Überlegung und einem Hauch Wehmut, wie Dekan Mendel ausführte. Er versäumte es nicht, Pfarrsekretärin Elisabeth Gutmann für die Übernahme außerordentlicher und zeitaufwendiger Aufgaben im Pfarrbüro zu danken.

Nach dem Liedbeitrag „Komm heilger Geist mit deiner Kraft“ erreichte die Feierstunde mit den Einführungsfragen, dem Vaterunser, der Segnung und der Handauflegung ihren Höhepunkt. Danach übergab Dekan Mendel die weitere Gestaltung des Gottesdienstes an den neuen Pfarrer.

Dieser dankte für die nette Aufnahme in den beiden Pfarrgemeinden und in seinem derzeitigen Wohnort Höhberg. Auch die anwesenden Gläubigen seiner früheren Gemeinde Ammelbruch, in der er am 4. August verabschiedet wurde, hörten dankende Worte für die schöne Zeit.

Symbolisch verglich Kelber seinen Wechsel mit dem Bau eines Hauses, wo viele Handwerker gemeinsam tätig seien und ein gelungenes Werk vollenden. Ähnlich sei es in einer Kirchengemeinde. Hier ließen Zusammenhalt, Unterstützung und gegenseitige Wertschätzung eine intakte Gemeinschaft entstehen, und dabei seien alle auf die Gnade Gottes angewiesen. Kelber dankte für alle bisherige Unterstützung und dabei insbesondere seinem Vorgänger Johannes Wagner, der ihn bereits in seiner Vikarszeit mit den praktischen Arbeiten vertraut gemacht hatte.

Nach dem Einführungsgottesdienst, der neben den Posaunenchören vom Singkreis Stetten unter Leitung von Cornelie Bucka-Nagel, dem Kirchenchor Wald unter Leitung von Gerhard Herrmann und von Organist Gerhard Herrmann aus Ornbau musikalisch gestaltet wurde, lud Vertrauensfrau Elisabeth Gutmann die Gottesdienstteilnehmer zum Empfang ins Zelt im Hof des Gemeindehauses ein.

Neben zahlreichen Gläubigen beider Kirchengemeinden wurden als Ehrengäste unter anderen stellvertretender Landrat Robert Westphal, MdL Manuel Westphal, Bürgermeister Karl-Heinz Fitz sowie Rektorin Christiane Nebert aus Muhr am See von Dekan Mendel begrüßt. Übereinstimmend zeigten sie sich erfreut, dass die vakante Pfarrstelle in Wald und Stetten so rasch wiederbesetzt werden konnte. Pfarrer Daniel Kelber und seine Familie hörten einen Dank für ihre Entscheidung, sich in der hiesigen Region niederzulassen. Ferner boten sie dem Geistlichen ihre Unterstützung an, genauso wie Pfarrer Dietmar Schuh im Auftrag des Pfarrkapitels: „Wir sind immer für dich da“.

Auch die beiden Vertrauensfrauen Elisabeth Gutmann und Renate Herrmann hießen den neuen Geistlichen im Namen ihrer Kirchengemeinden willkommen, verbunden mit dem Wunsch, dass sich die Familie Kelber an ihrem neuen Standort lange Jahre wohlfühlt. Noch vor dem Schlusswort durch Dekan Mendel übertrug Veronika Wagner von der Hermann von Bezzel-Stiftung zusammen mit ihren Vorstandsmitgliedern Pfarrer Daniel Kelber den Vorsitz des Ausschusses. Als kleine Anerkennung überreichten sie das neueste „Walder Kochbuch“. Als Dank für den reibungslosen Verlauf während der Vakanz bezeichneten die kirchlich Verantwortlichen Pfarrsekretärin Elisabeth Gutmann als „Fels in der Brandung“ und überreichten ihr ein buntes Blumengebinde, bevor der Posaunenchor die Feierstunde, bei leckerem Gebäck und deftigen Happen ausklingen ließ. LUDWIG GÖTTLER

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe 13. September, 2019

© Text und Fotos: Ludwig Göttler, Filchenhard.

Danke für die Überlassung von Text und weiteren Fotos

Horst Kuhn

Dekanat Gunzenhausen

Öffentlichkeitsreferent

Kelber Daniel

Dekan Klaus Mendel bei der Segnung von Daniel Kelber zum neuen

Pfarrer von Wald und Stetten, zusammen mit seinen

Amtsbrüdern Karl-Heinz Brendel und Günther L. Niekel und kirchlichen Mitarbeitern.

Foto: Ludwig Göttler

Kelber

Vertrauensfrau Elisabeth Gutmann zusammen mit Pfarrer Daniel Kelber

und seiner Frau Karin (von rechts). Foto: Ludwig Göttler

Kelber

Kelber

Dekan Klaus Mendel (links),

Pfarrer Daniel Kelber mit

Senior Pfarrer Dietmar F. Schuh

(Absberg).

 

 

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