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Dekanat Gunzenhausen  |  E-Mail: info@dekanat-gunzenhausen.de  |  Online: http://www.dekanat-gunzenhausen.de

2019.07.07. Dekanatsfrauengottesdienst in Thannhausen

2018 Thannhausen, Kirche
Foto; Kuhn

„Hab keine Angst! Steh auf und iss!“

THANNHAUSEN. Unter diesem Motto stand der diesjährige Dekanatsfrauengottesdienst, zu dem die Dekanatsfrauenbeauftragten Kathrin Schuler, Ulrike Knörlein und Petra Fries des Dekanats Gunzenhausen am Sonntag, 7. Juli, eingeladen hatten. Er fand um 19.00 Uhr in der schönen St. Bartholomäus Kirche in Thannhausen mit etwa 80 Besucherinnen statt. Zusammen mit Pfarrerin Dorothee Stadler (Pfofeld) und dem Vorbereitungsteam der Kirchengemeinde Thannhausen setzten sich die Frauen mit den Ängsten und Sorgen der heutigen Zeit auseinander. Dabei stellten sie Elia in den Mittelpunkt, einen Propheten der Bibel, der sich, völlig am Ende seiner Kräfte, nur noch zu sterben wünschte. Doch die Frauen machten sehr anschaulich deutlich, dass Gott jede und jeder am Herzen liegt und er sich um sie kümmert. Was für Elia galt, gilt auch noch heute für uns: „Hab keine Angst! Steh auf und iss!“ Mut machten zudem auch die inspirierenden Lieder des Projektchores unter Leitung von Sigrid Popp.

Im Anschluss konnten sich die Frauen noch mit lecker belegten Broten, erfrischenden Getränken und guten Gesprächen stärken. Ein herzliches Dankeschön gilt den Frauen der Kirchengemeinde Thannhausen für die großartige Vorbereitung und allen Mitwirkenden für die wunderbare Zusammenstellung des Gottesdienstes! Die „Rezepte gegen die Angst“ mit wertvollen Hinweisen stehen auch zum Download auf der Seite der Dekanats Gunzenhausen unter der Rubrik „Frauenarbeit“ zur Verfügung.

Zum Vormerken: Am 6. September wird es eine meditative Wanderung von Polsingen nach Maria Brünnlein geben. Start ist um 16. 00 Uhr in Polsingen an der ev. Kirche. Herzliche Einladung. Ulrike Knörlein

© Text: Ulrike Knörrlein

© Foto: privat

Horst Kuhn

Dekanat Gunzenhausen

Öffentlichkeitsreferent

 

Rezepte gegen die Angst

 

Rezepte gegen die Angst Ernährung Über die Ernährung Ängste mindern.

Im Internet finden sich viele Tipps:

? Kamillentee vor dem Schlafengehen

? zuckerarme Ernährung: Schokolade/Eis/Kekse und alle anderen Lebensmittel meiden, bei denen der Zucker schnell ins Blut geht

? Lavendelöl
Atmung Mit der Atmung den sorgenvollen Gedanken wehren. Wer sich auf den Atem konzentriert, kann sich nicht gleichzeitig auf die Sorgen konzentrieren:

? Sich bewusst auf den Atem konzentrieren: Gottes Geist einatmen, den Christusgeist in meine Umgebung ausatmen. Diese Übung immer wieder ca. 6x hintereinander wiederholen.
Musik Mit Musik das Herz beruhigen und in Gottes Gegenwart eintauchen, denn: Vor Gottes Angesicht vergeht die Angst.

? Trostlieder aus dem Gesangbuch lesen/singen

? CDs mit Trostmusik („Lobpreis“, Taizé, alte oder neue Glaubenslieder)
Neu Denken Bewusst ein neues Denken einstudieren im Wissen, dass quälende Ängste nicht von Gott kommen und nicht von ihm für unser Leben gedacht sind. Ängste kommen nicht von Gott. Sorgen kommen nicht von Gott. Wir selber leiden unter Ängsten und Sorgen. Also gibt es keinen Grund, sie zu hegen und zu pflegen. Wir dürfen sie aus unserem Leben rausschmeißen. Stattdessen lernen wir, unser Herz für Gottes Wahrheit zu öffnen und ihr unser Ohr zu leihen:

? „Fürchte dich nicht! Du bist mein!“ Jes. 43,1

? „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“    Mt. 28,20 ? „Meine Zeit steht in deinen Händen.“   Ps. 31,16
Gott vertrauen Gott vertrauen lernen. Je mehr wir Gott glauben, dass er tatsächlich für uns da ist, dass er uns wirklich liebt, desto leichter wird es uns fallen, unsere Ängste bei ihm abzuladen. Je mehr wir verstehen, entdecken, begreifen, dass wir wirklich einen großen Gott auf unserer Seite haben, der es wirklich gut mit uns meint, desto leichter wird es uns fallen, ihm unsere Nöte anzuvertrauen/ ihm unsere Sorgen zu übergeben („All eure Sorgen werft auf ihn, er sorgt für euch!“  1. Petr. 5,7)

? Christliche Biografien/Autobiografien lesen, die im Glauben stärken 
Sprechen oder Schweigen Über Ängste sprechen und über Ängste schweigen. Manchmal ist es hilfreich, Ängste gegenüber einer Vertrauensperson in Worte zu fassen, diffuse Ängste zu konkretisieren, Ängste mit jemandem zu teilen. Alleine, dass uns jemand versteht, kann schon eine Erleichterung bedeuten.  Wenn wir allerdings über unsere Ängste sprechen, weil uns gerade kein anderes Gesprächsthema einfällt und weil wir uns schon immer Sorgen machen und uns Mitleid erhoffen, dann zementieren wir hiermit unsere negativen Denkmuster.  Deswegen: klug sein. Sich fragen: Wird mir meine Gesprächspartnerin darin helfen, meine Ängste zu lindern oder wird sie mich in meinen Sorgen bestärken?

 

2019 Dekanatsfrauengottesdienst

 

 

 

 

 

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