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Informationen aus dem Landeskirchenrat - Sitzung vom 22. bis 23. Oktober 2018

2013-Gräfensteinberg, Kirche

238 Kirchengemeinden kooperieren und bekommen mehr Geld

Ab dem Haushaltsjahr 2019 können Kirchengemeinden mehr Geld bekommen, wenn sie verbindlich mit anderen Kirchengemeinden oder Institutionen zusammenarbeiten. Eine Umfrage im Sommer unter allen Gemeinden hat ergeben, dass bereits 238 Kirchengemeinden förderungsfähige Kooperationen eingegangen sind, berichtete Alexander Esser aus dem Gemeindereferat dem Landeskirchenrat. Kooperationen erhöhen die Schlüsselzuweisung im Rahmen des innerkirchlichen Finanzausgleichs. Darum erhalten die 238 kooperierenden Gemeinden zusammen 196.700 Euro mehr über den innerkirchlichen Finanzausgleich.

Esser stellte klar, dass geförderte Kooperationen etwa gemeinsame Kirchenvorstände seien, eine gemeinsame Kindertagesstättenverwaltung oder die nachgewiesene übergemeindliche Nutzung von Immobilien (etwa durch kommunale Sitzungsräume im Gemeindehaus). Beantragte, aber nicht förderfähige Kooperationen seien beispielsweise der jährliche Kanzeltausch, ökumenische Dienstbesprechungen oder die Mitgliedschaft in einer Gesamtkirchengemeinde.

Oberkirchenrat Hans-Peter Hübner, zuständiger Abteilungsleiter für den Bereich der Kirchengemeinden, freute sich über die bereits bestehenden Kooperationen. „Aus meiner Sicht sind Kooperationen ein Zukunftsmodell, gerade für kleine Gemeinden. Das wollen wir auch in Zukunft unterstützen".

 

Regionale Gebäudekonzeptionen abgeschlossen

Die regionalen Gebäudekonzeptionen aus allen Dekanaten liegen vor und die Auswertung konnte Ende Juli abgeschlossen werden, so der Leiter des landeskirchlichen Baureferats, Harald Hein, in seinem Bericht vor dem Landeskirchenrat. Großer Dank gebühre den Dekanatsbezirken und Verwaltungseinrichtungen für die geleistete Arbeit. Damit sei eine wichtige Basis geschaffen für die künftigen Planungen und Schwerpunktsetzungen im Bereich der Immobilien. Von den insgesamt 6197 Immobilien in Kirchengemeinden und Dekanatsbezirken stehen 2341 unter Denkmalschutz. Die größte Gruppe unter den Gebäuden stellen die Kirchen dar (1768), es folgen Pfarrhäuser (1251) und Gemeindehäuser (1521). Oberkirchenrat Hans-Peter Hübner: „Dass wir nun erstmalig einen mit der mittleren Ebene abgestimmten Überblick über dauerhaft zu erhaltende sowie kurz - und mittelfristig aufzugebende Gebäude im Gemeindebereich haben, ist ein großer Erfolg. Auf dieser Grundlage ist es möglich, noch zielsicherer als bisher die Vergabe landeskirchlicher Bedarfszuweisungen für gemeindliche Baumaßnahmen zu planen und zu steuern. Die notwendige weitere Konzentration und Reduktion des Gebäudebestandes ist, wie viele Bauprojekte der letzten Jahre zeigen, häufig auch mit einer innovativen Neuausrichtung des Gemeindelebens im Sinne der Leitsätze des Kirchenentwicklungsprozesses ‚Profil und Konzentration‘ verbunden."

 

Erfolgreiche Abschlussprüfungen an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik

„Sehr gute Leistungen" wurden nach Beobachtung von Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Knörr bei den Abschlussprüfungen an der Bayreuther Hochschule für Kirchenmusik zum Ende des Studienjahres im Juli erbracht. Drei Personen erreichten den Abschluss Bachelor of Music, zwei Personen absolvierten erfolgreich die Aufbaustudiengänge Pädagogische Diplomprüfung Orgel, Diplomprüfung Kirchenmusik A und Künstlerische Diplomprüfung Dirigieren. Vier Personen legten die Große Prüfung für das kirchenmusikalische Nebenamt (C-Prüfung) ab. An der Hochschule für evangelische Kirchenmusik werde „Kunstausübung auf sehr hohem Niveau" praktiziert, aber auch die Bedürfnisse der Kirchengemeinden vor Ort berücksichtigt, etwa durch eine zusätzlich halbe Dozentenstelle für populare Musik, so Knörr.

 

 

München, 2. November 2018
Johannes Minkus, Pressesprecher


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