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Die größte Katastrophe ist das Vergessen - Vertreibung der Rohingya aus Myanmar

Vertreibung der Rohingya aus Myanmar

Aktion von Caritas International und Diakonie Katastrophenhilfe

Die größte Katastrophe ist das Vergessen

Die Hilfswerke der evangelischen und katholischen Kirche wollen mit der gemeinsamen Aktion ein starkes Signal setzen, dass wir das Leid der Betroffenen lindern und ihnen Chancen auf ein Überleben und Perspektiven für die Zukunft eröffnen wollen. Als Christen und als humanitäre Hilfsorganisationen helfen wir ALLEN Menschen. Wir unterscheiden nicht nach Religion und Herkunft. Unsere Hilfe orientiert sich an der Bedürftigkeit.

 

Ende August des vergangenen Jahres begann die massenhafte Vertreibung der Rohingya aus Myanmar. Etwa 700.000 Menschen der ethnischen Minderheit sind in kürzester Zeit nach Bangladesch geflüchtet - in eines der ärmsten Länder der Welt. Dort leben sie im Flüchtlingslager Kutupalong nahe der Stadt Cox's Bazar unter äußerst schwierigen Bedingungen und ohne zu wissen, wie es weitergeht.

In ihrer gemeinsamen Aktion gegen das Vergessen bitten die beiden kirchlichen Hilfswerke Caritas international und die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden zur Versorgung der Menschen. Sie kämpfen für die Menschen in Cox´s Bazar und gegen die größte Katastrophe: gegen das Vergessen.

Die Rohingya mussten unter dramatischen Verhältnissen aus ihrer Heimat fliehen. Ihre Dörfer wurden vom Militär niedergebrannt, viele Menschen ermordet, berichten sie. Ihre Flucht nach Bangladesch dauerte Tage, manchmal Wochen. Das Lager Kutupalong wuchs in wenigen Wochen zu einem der größten Flüchtlingslager der Welt: Überall auf den Hügeln sind provisorische Hütten aus Bambus und Planen entstanden, die kaum vor dem Monsunregen oder der Kälte schützen. Die Lebensmittelversorgung der vielen Menschen ist äußerst schwierig. Oft fehlen sanitäre Anlagen und Brunnen für sauberes Trinkwasser. Seuchen und Krankheiten drohen. Caritas international und die Diakonie Katastrophenhilfe arbeiten daran, die Situation zu verbessern, um den Flüchtlingen ein würdiges und sicheres Leben im Lager zu ermöglichen. Vor allem, weil niemand weiß, wie lange sie in Kutupalong bleiben müssen. Ihre Rückkehr nach Myanmar scheint trotz eines Abkommens zwischen den Ländern unwahrscheinlich. Viele Flüchtlinge, über die Hälfte davon Kinder, sind durch das Erlebte traumatisiert und wollen nicht zurück.

 

Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe sind mit ihren lokalen Partnerorganisationen in den Flüchtlingscamps  in Bangladesch aktiv und unterstützen die Menschen unter anderem mit Lebensmitteln, Brennstoff und Kochgeschirr. Um die hygienische Situation und die Versorgung mit sauberem Wasser in den Camps zu verbessern, bauen die Hilfsorganisationen Latrinen mit Abwassertanks und bohren Tiefbrunnen. Caritas Bangladesch hat gemäß Regierungsvorgaben und in Kooperation mit dem UN Flüchtlingshilfswerk bereits 2.260 Übergangsunterkünfte gebaut, weitere 2.300 sind geplant. Bisher konnten 400.000  Menschen mit den verschiedenen Hilfen der beiden kirchlichen Werke erreicht werden.


Mehr Infos für Ihre Spende finden Sie
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