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2017.10.12 Einführung Diakon Blencke in Merkendorf

2017_Stadtkirche Merkendorf
Stadtkirche Merkendorf. Foto: Kuhn

Der Neue ist ein Spätberufener

Dieter Blencke als Diakon für Merkendorf und Hirschlach in sein Amt eingeführt

MERKENDORF — Dieter Blencke heißt der neue Diakon von Merkendorf und Hirschlach. Er tritt die Nachfolge von Heinrich Förthner an. Nun wurde der 57-Jährige in seiner neuen Wirkungsstätte feierlich bei einem Gottesdienst eingeführt. Blencke ist spätberufener Diakon.

Nach zweimonatiger Vakanz ist nun wieder Leben im zweiten Pfarrhaus direkt neben der Merkendorfer Stadtkirche. Dieter Blencke und seine Frau Christine sind eingezogen. Dienstbeginn war der 1. Dezember. Nun fand die feierliche Einführung statt. Stadtpfarrer Detlef Meyer sagte in seiner Ansprache: „Der Herr bedarf Ihrer in Merkendorf“.

Der Gunzenhäuser Dekan Klaus Mendel zeigte sich erfreut, dass es nur eine kurze Vakanz gab. „Schön, dass Sie da sind“, sagte Mendel zur Begrüßung. Schließlich wird sich Blencke auch mit einer Viertelstelle Aufgaben im Dekanat widmen. Mendel führte die Tätigkeitsfelder eines Diakons vor Augen. Oft beträten diese Mitarbeiter Neuland in ihrer neuen Gemeinde. Doch Blencke solle Hilfe annehmen, um sich auch in Merkendorf zurechtzufinden. Der hiesigen Gemeinde gab der Dekan mit auf den Weg, den neuen Diakon so anzunehmen, „wie er ist“. Er solle die Arbeit seines Vorgängers weiterführen, aber auch neue Akzente setzen.

Dieter Blencke ist ein Spätberufener. Schon in jungen Jahren hatte er ersten Kontakt zu den Rummelsberger Diakonen. Doch nach einiger Zeit merkte er, dass er eine Pause brauche. Und so lernte er zunächst etwas ganz anderes. Er war 20 Jahre mit einer Druckerei und einer digitalen Werbeagentur in Erlangen tätig, bevor er den Weg wieder zurück in den Dienst der Kirche fand. Er studierte Diakonik in Bethel bei Bielefeld und darf sich Heilerziehungspfleger nennen. Letztere Ausbildung durchlief er in Rummelsberg.

In Flüchtlingshilfe tätig

Die Einsegnung erfolgte 2012. Seit diesem Zeitpunkt war er Jugendreferent in der Kirchengemeinde Wendelstein und Koordinator der dortigen ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe. Seine Frau Christine ist Hauswirtschaftsmeisterin und arbeitete bis zum Wechsel in die Krautstadt in der ambulanten Altenpflegestation der Diakonie in Oberferrieden bei Burgthann.

Diakon Burkhard Dlugosch von den Rummelsbergern gab Blencke mit, sich mit den Menschen auf den Weg zu machen und ihnen geistige Nahrung zu geben. Er griff den Lebensweg Blenckes auf. Der neue Diakon ist nicht nur Mitglied der Rummelsberger Diakone, sondern aufgrund seines Studiums auch Mitglied der Diakonischen Gemeinschaft Nazareth in Bielefeld-Bethel. So überbrachte Renate Feldmann die Grußworte vom Ältesten der Gemeinschaft, Diakon Wolfgang Roos-Pfeiffer, von Ostwestfalen nach Franken.

Bürgermeister Hans Popp hieß den neuen Diakon auch im Namen der politischen Gemeinde willkommen und wünschte ihm alles Gute. Die Einsegnung mit Überreichen der Ernennungsurkunde übernahmen Dekan Klaus Mendel, Diakonin Heike Schröder aus Bielefeld, Diakon Burkhard Dlugosch aus Rummelsberg und die Vertrauensmänner der beiden Kirchenvorstände aus Merkendorf, Erwin Fleischner, und aus Hirschlach, Johann Rück. Im Anschluss gab es noch Gelegenheit, bei einem Empfang im Gemeindehaus erste Kontakte mit Diakon Blencke und seiner Frau zu knüpfen.

 

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe 12. Dezember 2017

© Text: Daniel Ammon, freier Mitarbeiter im Altmühl-Boten

© Fotos: Horst Kuhn

 

Horst Kuhn

Dekanat Gunzenhausen

Öffentlichkeitsreferent

 

 

Einführung Diakon Blencke

 

Einführung Diakon Blencke

 

Einführung Diakon Blencke

 

Einführung Diakon Blencke

 

Einführung Diakon BlenckeEinführung Diakon Blencke

 

Einführung Diakon Blencke

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