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2017.09.17 Verabschiedung Diakon Heinrich Förthner

Merkendorf, Förthner
Heinrich und Martina Förthner. Foto: Kuhn

„Gottes Bote in der Baskenmütze“ geht in Rente

Merkendorfer Kirchengemeinde verabschiedet Diakon Heinrich Förthner nach zwölf

Jahren Engagement

MERKENDORF — Mit einem Fest im Bürgersaal hat sich Merkendorf von Diakon Heinrich Förthner verabschiedet. Er war seit 2005 im Amt.

Sie mögen ihren Heiner! Das wurde bei der Verabschiedung von Diakon Heinrich Förthner anlässlich seiner Ruhestandsversetzung mehr als deutlich. Die Kirchengemeinden Merkendorf und Hirschlach sowie das Dekanat Gunzenhausen ließen einen Nachmittag das Geleistete von Heinrich Förthner Revue passieren.

Die Feierlichkeiten begannen mit einem Gottesdienst. Im Mittelpunkt darin stand die Entpflichtung Förthners vom Amt des Diakons durch den Gunzenhäuser Dekan Klaus Mendel und den Rektor der Rummelsberger Diakone und Diakoninnen, Dr. Günter Breitenbach. Eine große Anzahl von Gemeindegliedern hatte sich dazu in der Stadtkirche versammelt. Stadtpfarrer Meyer: „Ein bisschen Wehmut liegt in der Luft, jetzt Diakon Förthner in den Ruhestand zu verabschieden.“ Er habe mit seinen reichen Gaben in den Gemeinden Merkendorf und Hirschlach zwölf Jahre segensreich gewirkt. „Er war Gottes Bote in der Baskenmütze“, sagte Meyer mit einem Augenzwinkern, erkennt man doch Heinrich Förthner an dieser Kopfbedeckung von weitem.

Die Predigt hielt der Diakon, der ab 1. Oktober im Ruhestand ist, selbst und zeigte sich dabei dankbar „am Reich Gottes mitgewirkt“ zu haben. Schon während des Gottesdienstes Merkendorf, Förthnerverabschiedeten sich einige Gruppen und Kreise auf ihre Weise von „ihrem“ Diakon Förthner. Die Kinder des Kindergottesdienstes und der beiden Kindergärten sangen für ihn, ebenso das Vokalensemble und der Kirchenchor. Im Bürgersaal dankten anschließend die Gemeinde, Freunde und Kollegen für zwölf Jahre Gemeindearbeit von Heinrich Förthner. Natürlich verabschiedeten sie sich auch von seiner Frau Martina, die im Kirchenchor und in der Frauenarbeit des Dekanates aktiv war.

Der Männergesangverein, der Posaunenchor und die Freiwillige Feuerwehr sagten musikalisch ade. Bürgermeister Hans Popp und Münsterpfarrer Jochen Scherzer aus Wolframs- Eschenbach sprachen Grußworte. Heinrich Förthner zeigte sich tief gerührt von so viel Zuspruch und kündigte an, hin und wieder auch mal in Merkendorf und Hirschlach auf der Kanzel zu stehen.

Der fast 64-Jährige stammt aus Rittersbach (Gemeinde Georgensgmünd), wo er auf einem Bauernhof aufwuchs. 1978 erfolgte nach fünfjähriger Ausbildung die Diakonenweihe. Kurz darauf heiratete er seine Frau Martina. Dann ging es nach Puchheim bei München zu seiner ersten Gemeinde. In den Jahren 1986 bis 2004 war Förthner in Hersbruck im Nürnberger Land tätig. Dienstantritt in Merkendorf war der 1. September 2005.

In Asylarbeit aktiv

In der Krautstadt hatte er viele Aufgaben: Neben den sonntäglichen Gottesdiensten, Trauungen und Beerdigungen oblag ihm der Präparanden- und Konfirmandenunterricht zusammen mit Pfarrer Detlef Meyer und zu Beginn noch mit Vikarin Anja Sievert. Er feierte Minigottesdienste mit den Kleinsten der Gemeinde und Familiengottesdienste. Er baute die Nachbarschaftshilfe mit auf und engagierte sich in der örtlichen Asylarbeit. Die beiden Kindergärten besuchte Förthner regelmäßig mit seinem Stoffesel „Fridolin“, wobei sich seit seinem 60. Geburtstag die Eseldame „Trude“ hinzugesellte. Besuche im Seniorenwohnen Wolframs- Eschenbach und in den Krankenhäusern waren ihm ein Herzensanliegen.

Mit einer Viertelstelle versah Förthner Aufgaben im Dekanat Gunzenhausen: Er war Kindergottesdienstbeauftragter, gestaltete den Internetauftritt des Dekanates sowie den Dekanatsbrief. Der Mensch stand für Heinrich Förthner bei seinem Dienst immer im Mittelpunkt. Er und seine Frau sind jedoch nicht aus der Welt — sie werden ihren Ruhestand im eigenen Häuschen in Gräfensteinberg verbringen. DANIEL AMMON

 

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe21. September 2017

© Text: Daniel Ammon, Merkendorf

© Foto: Horst Kuhn

Horst Kuhn

Dekanat Gunzenhausen

Öffentlichkeitsreferent

 

Merkendorf, Förthner

Dekan Klaus Mendel (links) Martina und Diakon Heinrich Förther,

Rektor Dr. Günter Breitenbach (bildmitte), Stadtpfarrer Detlef Meyer.

 

Merkendorf, Förthner

Heinrich Förthner (2.v.r.) mit Ehefrau Martina, Dekan Klaus Mendel (Mitte) und

Rektor Dr. Günter Breitenbach.

 

Merkendorf, Förthner Merkendorf, Förthner Merkendorf, Förthner

Dekan Klaus Mendel           Pfarrer Detlef Meyer    Pfarrer Dr. Günter Breitenbach

 

Merkendorf, Förthner

Die Kinder des Kindergottesdienstes mit ihrem Team

 

 

Merkendorf, Förthner Merkendorf Förthner

Bürgermeister Hans Popp bei der Übergabe des Geschenkes der

Stadt Merkendorf

 

 

 

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