Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Dekanat Gunzenhausen  |  E-Mail: info@dekanat-gunzenhausen.de  |  Online: http://www.dekanat-gunzenhausen.de

Erstklassiges Konzert zum Reformationsgedenken am 12. März 2017 mit „Kammerchor 2017“ und Posaunenchor in der Merkendorfer Stadtkirche

Konzert Kammerchor 2017 u. Posaunenchor Mkd

Man braucht nur seinen Namen zu nennen und schon wissen alle wofür er steht: Karl-Friedrich Beringer: für erstklassige Chorarbeit. Leitete er doch von 1978 bis zu seinem Ruhestand 2011 den weltberühmten Windsbacher Knabenchor.

Und auch jetzt zog Beringer die Fans aus nah und fern an.

 

Zum Reformationsgedenken gründete er den „Kammerchor 2017" und trat mit diesem jüngst in der Stadtkirche Merkendorf auf. Das Gotteshaus kennt der gebürtige Neuendettelsauer nicht erst, seit dem er nach seinem Ruhestand in die Krautstadt gezogen ist. Über 40 Jahre nahm der Windsbacher Knabenchor aufgrund der außergewöhnlichen Akustik im spätgotischen Gotteshaus Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen auf.

 

Nun konzertierte der Meister wieder hier. An Jahren gereift jedoch immer noch genauso perfektioniert leitete er an diesem Abend „seinen" eigens für zwei Benefizkonzerte gegründeten Kammerchor. Dieser besteht aus Sängerinnen und Sängern, die sich aus ganz Deutschland zusammengefunden haben. Darunter auch viele ehemalige Windsbacher.

 

Die Stadtkirche im Herzen Merkendorfs war bald bis auf den letzten Platz besetzt. Schon vor Einlassbeginn sammelten sich die Konzertbegeisterten vor den Eingangsportalen. Der Name Beringer zieht immer noch die Menschen an.

Und diese erlebten ein weltklassiges Konzert auf höchstem Niveau. Werke des großen Barockmeisters Johann Sebastian Bach (1685-1750), wie den „Luther-Choral" passend zum 500. Reformationsjubiläum oder „Verleih uns Frieden gnädiglich" brachte der Chor stimmgewaltig dar. Aber auch die Motette für 6-stimmigen Chor „Jesus und die Krämer" von Zoltán Kodály (1882-1967) verwandelte die Stadtkirche in die großen Bühnen der Welt.

 

Perfekt ergänzt wurde das Konzerthighlight des Jahres vom Merkendorfer Posaunenchor, der unter der Leitung von Friedrich Rohm stand. Werke von Johannes Brahms (1833-1897) oder zeitgenössischen Künstlern wie Thomas Riegler oder Dieter Wendel erfüllten mit klaren Blechbläsertönen das Kirchenschiff.

 

Restlos begeistert waren die Zuhörer, die dies mit lang anhaltendem Applaus quittierten und auch die ein oder andere Spende für das Waisenhausprojekt der „Ushirika wa Neema" in Tansania gerne gaben.

Augsburger Schwestern gründeten die Schwesternschaft vor über 40 Jahren am Kilimandscharo. Die evangelische Kirchengemeinde Merkendorf unterstützt das Projekt seit langem. Diakonissen aus Augsburg und Tansania waren zu dem Konzert gekommen. Stadtpfarrer Detlef Meyer begrüßte sie aufs Herzlichste.

 

Auch die politische Gemeinde trug etwas zu dem besonderen Konzerterlebnis bei. Für die Probenwochenenden überließ die Stadt Merkendorf das Steingruberhaus. Nur vier Probenwochenenden reichten Beringer und seinen Sängern für diesen Ohrenschmaus. Auch der Posaunenchor probte nicht merklich länger.

Fazit dieser eineinhalb Stunden: Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst.

 

Text: Daniel Ammon

 

Weitere Bilder finden Sie unter Merkendorf Bildergalerei - 2017

 

 

Reformationskonzert Kammerchor 2017 Reformationskonzert Posaunenchor Merkendorf

 

 

drucken nach oben