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Weihnachten/Jahreswechsel 2015/16

Stadtkirche Gunzenhausen Weihnachten 2013
Krippe Stadtkirche Gunzenhausen: Foto Kuhn

Weihnachten/Jahreswechsel 2015

Sehnsucht nach Geschenken

Volle Gotteshäuser an den Weihnachtsfeiertagen — Frühlingshaftes Wetter GUNZENHAUSEN — Strahlender Sonnenschein und zweistellige Temperaturen: Das Wetter an den vergange­nen Feiertagen ließ wohl eher Ostern als das Christfest vermuten. Waren morgens die Kirchen zu den traditionellen Gottesdiensten gut gefüllt, gaben sich am Nachmittag Spazier­gänger, Radfahrer und Inline-Skater ein Stelldichein und genossen den vor­gezogenen Frühling im Freien.

Die Krippenspiele und Christvespern am Heiligen Abend erfreuten sich ebenfalls regen Zulaufs, sodass die Zeit bis zur Bescherung wie im Flug verging. Dann endlich gab es die Geschenke, einen Brauch, auf den Pfarrer Claus Bergmann in seiner Predigt zur Christversper in der Gunzenhäuser Stadtkirche besonders einging. Erwachsene nämlich würden beim Geschenkekriegen richtig komisch werden und es fielen Sätze wie: „Das hätte es doch nicht gebraucht!“ oder „Das wäre doch nicht nötig gewesen!“ Dazu der schätzende Blick: Was hat es wohl gekostet? Muss ich nicht mindestens so viel zurückschenken? Und manche beschenkten sich schon gar nicht mehr, weil man ja schon alles habe oder es sich selbst kaufen könne. Kinder dagegen hätten hiermit noch keine Probleme, die fetzen das Papier weg, packen ihr Spielzeug aus und tauchen ab in die Welt des Spiels.

Und doch, so Bergmann weiter, hätte auch so mancher Erwachsene ein Stück Sehnsucht im Herzen nach einem richtig tollen Geschenk, eines, das ihn glücklich macht und kein Zurückschenken verlangt. Genau dafür aber werde es Weihnachten. „Gott selber beschenkt Sie! Nicht nur alle Menschen zusammen, nicht nur die ganze Welt, sondern jeden einzel­nen von uns, Sie und mich. Denn euch ist heute der Heiland geboren! Der Retter! Dir geschenkt!“

 

 

Das Fest auf Fränkisch

Traditioneller Mundartgottesdienst in Merkendorf

MERKENDORF — Am Sonntag nach Weihnachten fand der traditio­nelle fränkische Mundartgottesdienst unter der Gesamtleitung von Lektor Hermann Brunner statt. Dazu waren viele Besucher in die Merkendorfer Stadtkirche gekommen.

Kerzen erhellten das Kircheninnre, die beiden Christbäume strahlten um die Wette. Die Gemeinde lauschte gespannt dem Geschehen im Chor­raum. Die Mundartsprecher, Diakon Heinrich Förthner, Erwin Fleischner, Ruth Langner und Jasper Durst, lasen Passagen aus der Bibel in fränkischer Mundart: die Verheißung des Friede­fürsten aus Jesaja, Kapitel neun, die Ankündigung der Geburt Jesu durch den Engel Gabriel (Lukas 1) und Jesu Geburt (Matthäus 1).

Die Weihnachtsgeschichte hat Her­mann Brunner aus Sicht der Wirtsleu­te von Bethlehem auf Fränkisch neu aufgeschrieben. Er selbst spielte den Wirt, Marianne Brunner verkörperte die Wirtsfrau. Erwin Fleischner war Josef, und einen der Hirten mimte Dia­kon Heinrich Förthner.

In der festlich geschmückten Stadt­kirche kam heimelige Stimmung auf. Die Geschichte in fränkischer Mund­art und die weihnachtlich-volkstümli­che Musik, die die Texte umrahmte, harmonierten gut miteinander. Für die musikalischen Einlagen sorgten die Merkendorfer Volksmusikanten, die Merkendorfer Volkssänger und das Zitherduo Appold/Gramsamer; die Orgel spielte Christian Hübner. Aber auch die Gemeinde sang einige Weihnachtslieder. Mit dem Gottes­dienst in fränkischer Mundart schloss sich der Kreis der adventlichen und weihnachtlichen Veranstaltungen in der Stadtkirche zu Merkendorf.

® Text und Foto: Danile Amon

 

Weihnachten/Jahreswechsel 2015/16

Spielten beim Mundartgottesdienst: die Merkendorfer Volkssänger. Foto: Ammon

 

Jesu Geburt in fränkischer Mundart am 28.12.2014 in der Merkendorfer Stadtkirche

 

Jesu Geburt in fränkischer Mundart am 28.12.2014 in der Merkendorfer Stadtkirche

 

Jesu Geburt in fränkischer Mundart am 27.12.2015 in der Merkendorfer Stadtkirche

 

 

Fest verbreitete große Freude

Stimmungsvolle Wehlenberger Kinderweihnacht im „Franziskus-Kerchla“

MUHR AM SEE — Die Wehlenberger Kinderweihnacht im Muhrer „Franziskus-Kerchla“ verbreitete wieder einmal große Freude. Pfarrer Gün­ter Niekel, der von den Kindern per­sönlich gebeten wurde, hielt die stim­mungsvolle Andacht. Vorbereitet wur­de dieses Ereignis fast ausschließlich von den Jungen und Mädchen aus Wehlenberg.

Die weihnachtlich geschmückte Kapelle konnte die Besucher nicht fassen, sodass davor eine Reihe von Bänken aufgestellt wurden. „Ruhestandspfarrer“ Günter Niekel, der den Kin­dern zuliebe eigens im Festtagsornat erschienen war, übernahm die Begrü­ßung. Der elfjährige Anton Böck gab mit dem Stück „Macht hoch die Tür“ sein im Posaunenchor erlerntes Kön­nen zum Besten. Seine gleichaltrige Cousine Magda Böck begleitete die Andachtsteilnehmer zu „Ihr Kinderlein kommet“ auf ihrem Saxofon.

In den Mittelpunkt seiner An­sprache stellte Pfarrer Niekel die Ge­schichte um das Weihnachtslied „Stil­le Nacht, heilige Nacht“. Im An­schluss daran wurden gemeinsam alle sechs Strophen dieses weltweit bekannten Liedes gesungen. Felix Pfitzner brachte das Gedicht „Der Winterwald“ zum Vortrag, ehe die sechsjährigen „Böcks-Drillinge“, unter­stützt von ihrem Vetter Leonhard, aus voller Brust „Dicke rote Kerzen“ präsentierten. Unterstützt vom Pfarrer, trugen Oskar und Lina Böck ihre Für­bitten vor. Vor der Kapelle luden anschließend wärmespendende Feuerkörbe, Glüh­wein und Plätzchen zum Verweilen ein. Eindrucksvoll war von Wehlenberg aus zu dieser Stunde der Voll­mond zu beobachten, den es an die­sem Tag das letzte Mal vor 38 Jahren gegeben hat und der sich erst im Jahr 2034 wiederholen wird. Und dann machten sich die Kinder und Besu­cher im Fackelschein wieder auf den Heimweg. Text: Roland Fitzner

 

Weihnachten/Jahreswechsel 2015/16

Die Drillinge Georg, Johan und Karl Böck sangen

zusammen mit Leonhard Böck das Lied „Dicke rote Kerzen“.

Im Hintergrund Pfarrer Niekel. Foto: Fitzner

 

Für die Kirche musiziert

Erlös des Weihnachtskonzerts kommt Renovierung zugute

OBERASBACH — Festliche Musik zur Adventszeit, unter der Leitung von Bernhard Volkert und Stefan Scheftner, gab es vom Posaunenchor Oberasbach in der St.-Michaels-Kir­che in Unterasbach zu hören. Der Erlös des Benefizkonzerts wurde zur Renovierung des Gotteshauses in Oberasbach zur Verfügung gestellt.

Das Weihnachtskonzert ist immer etwas Besonderes im Jahresablauf des Chors, vor allem in diesem Jahr. Denn das Konzert wurde erstmals in Unter­asbach veranstaltet. Anlass sind drin­gende Renovierungsarbeiten in der Oberasbacher Kirche.

Aus diesem Grund dankte Pfarrer Manfred Schmitt den Bläserinnen und Bläsern für die Spende zur Reno­vierung des Gotteshauses und wünsch­te sich mit den Klängen der Posaunen ein „Mithineinnehmen in das Wunder der Weihnacht“.

Mit klassischen Stücken wie „Toch­ter Zion, freue dich“ oder „Süßer die Glocken nie klingen“ hörten die Gläu­bigen in der voll besetzten Kirche auch neu arrangierte Lieder wie „Last Christmas“, „Gloria in excelsis Deo“ oder ein Weihnachts-Medley. Für den am Ende des Konzerts lange anhalten­den Applaus bedankten sich die Musiker mit zwei Zugaben.

Nicht mit leeren Händen kam der-Erste Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. In seinem Grußwort zeigte sich der Rathauschef überrascht, dass im Chor sehr viele junge Menschen mitwirken, und dankte dem Chorleiter Bernhard Volkert und der Chorobfrau Ulla Busch für ihr großes Engagement. am

© Text und Foto: Alfred Müller

 

Weihnachten/Jahreswechsel 2015/16

Posaunenchor Oberasbach. Foto Müller

 

Jahresrückblick 2015

Kindergarten wird „farbenfroh“

Einrichtung in der Bühringerstraße zieht um — Der Name ist Programm

GUNZENHAUSEN — Der Kindergarten in der Bühringerstraße hat aus­gedient: Ende Januar ziehen die Jun­gen und Mädchen von der Innenstadt in ihr neues Domizil unterhalb der Grundschule Süd in der Theodor-Heuss-Straße.

Der Träger, der evangelische Kinderschulverein, hatte sich für den Neu­bau entschieden, da der Platz nicht mehr ausreichte und zudem umfangreiche Sanierungsarbeiten nötig gewe­sen wären. Die Kosten betragen rund 2,6 Millionen Euro, wobei die Stadt mit gut zwei Millionen Euro dabei ist.

Die Bauarbeiten gehen zügig und ohne größere Probleme über die Büh­ne und schließlich ist ein eingeschossi­ger Bau entstanden, der innen wie außen durch seine kräftigen Farben besticht und daher nicht von ungefähr den Namen „Haus für Kinder farben­froh“ trägt. Darin beherbergt sind zwei Kindergartengruppen, eine Krippengruppe sowie 18 Hortplätze. Das Farbkonzept zieht sich konsequent durch diese drei Einrichtungsbereiche und macht es den Kindern leicht, sich zurechtzufinden.

Leiterin Ingrid Mittemeyer und ihr Team arbeiten nach der Pädagogik von Maria Montessori und legen außer­dem viel Wert auf Musik — gesungen und musiziert wird jeden Tag. Zusammen mit der Grundschule Süd bildet das Haus ein „kleines Zentrum für Kinder“, wie Bürgermeister Karl­Heinz Fitz beim Einzug betont.

Kräftige Farben ziehen sich durch den Neubau des „Haus für Kinder farbenfroh“, das im Januar bezogen wurde.

© Text und Foto: Tina Ellinger




Kräftige Farben ziehen sich durch den Neubau

des „Haus für Kinder farbenfroh“, das im Januar

bezogen wurde. Foto: Ellinger

 

Farbenfroh

Foto: Kuhn

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