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2015.10.10. Besuch aus Tansania

Begegnungsabend mit Gästen der Schwesternschaft "Ushirika wa Neema" in Tansania

Besuch aus Tansania

Die Delegation berichtete von Waisenhäusern in Kalali


MERKENDORF – Seit Jahren un­terstützen die evangelischen Kirchen­gemeinden Merkendorf und Hirschlach die Arbeit der diakonischen Schwesternschaft der „Ushirika wa Neema“ in der lutherischen Norddiö­zese in Tansania. Nun wurde eine De­legation aus dem ostafrikanischen Land herzlich in Merkendorf empfan­gen.

Über die Jahre hat sich eine sehr freundschaftliche Beziehung entwi­ckelt. Das wurde bei der Zusammen­kunft deutlich. Zur Besuchergruppe gehörten der neue stellvertretende Leiter, Pfarrer Mrema, und die neu ge­wählte Oberin, Elistaha. Neue und alte Kontakte wurden gepflegt beim gemeinsamen Essen mit dem Freun­deskreis Tansania und beim anschlie­ßenden Bericht mit vielen Bildern über die Arbeit und Entwicklung der Schwesternschaft und ihrer diakoni­schen Arbeit.
Von besonderem Interesse war dies­mal, was aus dem geländegängigen Suzuki geworden ist, den Klaus Hei­dingsfelder, Kirchenvorsteher und Chef des örtlichen Autohauses, aus England besorgt und nach Tansania weitergeleitet hat (wir berichteten). Pfarrer Mrema berichtete, dass das Fahrzeug vielseitig im Einsatz ist und vor allem den Schwestern die nötige Nachsorge bei den Kindern ermög­licht, die nach einiger Zeit in den Wai­senhäusern von Kalali bei Verwand­ten oder Pflegefamilien untergekom­men sind. Er bedankte sich dafür nochmals ganz besonders bei der Fa­milie Heidingsfelder. Diese Nachbe­treuung sei wichtig und geschehe in Abstimmung mit dem Jugendamt.
Weiter konnten Mrema und die zu­künftige Oberin Schwester Elistaha mitteilen, dass sich die Schwestern­schaft und die diakonische Arbeit gut entwickeln und die landwirtschaftli­chen Erträge die Selbstversorgung si­chern. Die von Merkendorf in Kalali mit unterstützten Waisenhäuser, die Küche und der Versammlungssaal werden rege genutzt.
Bereitwillig gingen die Afrikaner auf die verschiedensten Fragen aus dem Publikum ein und brachten im­mer wieder Dank und Freude über die Unterstützung wie auch die freundschaftliche Verbundenheit zum Freundeskreis und den Kirchenge­meinden Merkendorf und Hirschlach zum Ausdruck. Die Augsburger Schwester Dietlinde – zusammen mit Schwester Gisela Begründerin der tansanischen Schwesternschaft „Ushirika wa Neema“ – machte sich auch diesmal als Übersetzerin ver­dient. Verbunden mit einem herzlichen Dankeschön, überreichten Oberin Elistaha und Pfarrer Mrema an Stadt­pfarrer Detlef Meyer eine Packung Hostien, die in der eigenen Hostienbäckerei gefertigt wurden und für die Abendmahlsfeiern in Merkendorf und Hirschlach bestimmt sind. Ein weite­res Geschenk bestand in einem tansa­nischen Kreuz. Die Übergabe wurde verbunden mi einer Einladung nach Tansania.

 

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe 10. Oktober 2015

© Text und Foto: Heinrich Förthner

Horst Kuhn

Dekanat Gunzenhausen

Öffentlichkeitsreferent

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