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Dekanat Gunzenhausen  |  E-Mail: info@dekanat-gunzenhausen.de  |  Online: http://www.dekanat-gunzenhausen.de

Hilfen für Flüchtlinge und Asylbewerber

 

"Der Fremde soll bei euch leben wie ein Einheimischer;
und du sollst ihn lieben wie dich selbst."

3. Mose 19,34

 

Flüchtlingsarbeit im Dekanat Gunzenhausen

Aus unserer christlich-jüdischen Überlieferung und Überzeugung heraus ist es uns auch im Dekanat Gunzenhausen wichtig, uns für die Rechte und die Würde von Flüchtlingen einzusetzen. Viele Ehren- und Hauptamtliche sind in UnterstützerInnen-Kreisen vor Ort aktiv oder haben diese ins Leben gerufen.

 

Zur Zeit leben über ...... Flüchtlinge im Dekanat Gunzenhausen, die meisten davon befinden sich im Asylverfahren oder warten auf die Aufnahme des Verfahrens.

Es ist gut, dass mehrere Hundert ChristInnen und Bürger anderer Zugehörigkeit im Dekanatsbezirk bzw. Landkreis gemeinsam aktiv sind und Flüchtlingen helfen, hier anzukommen, mit dem Nötigsten versorgt zu sein und ihre Selbständigkeit wiederzugewinnen.

 

Ansprechpartner sind:

 

  • die einzelnen Kirchengemeinden,

 

  • Flüchtlingshilfe Wald, mittwochs, 17:00 - 18:00 Uhr, Tel.: 0176-91242948

 

 

 

Allgemeine Informationen und Integrationshilfen:

  • Videos zur Integration und Leben in Deutschland auf YouTube unter dem Stichwort: marhaba

 

 

Glaubenskurs auf Persisch und Arabisch

 

Arbeitsmaterialien für einen Glaubenskurs mit Menschen aus dem arabisch-persischen Sprachraum haben die badische und die pfälzische Landeskirche gemeinsam herausgegeben. Der Kurs umfasst neun Einheiten und besteht aus einem gedruckten Teilnehmerheft in zwei Sprachfassungen (Deutsch-Englisch-Arabisch und Deutsch-Englisch-Persisch). Darüber hinaus steht eine Vielzahl von Materialen zur Vorbereitung und Durchführung des Glaubenskurses als Download bereit.

 

www.glaubenskurs-interkulturell.de

 

 

Zur aktuellen Situation der Flüchtlinge

Die Leitenden Geistlichen der evangelischen Landeskirchen verabschieden eine gemeinsame Stellungnahme (link is external) zur Situation der Flüchtlinge.

 

Flüchtlinge willkommen zu heißen und aufzunehmen ist ein Gebot der Humanität und ein Gebot christlicher Verantwortung. Mit dieser Botschaft wenden sich die Leitenden Geistlichen der 20 evangelischen Landeskirchen in Deutschland an die deutsche und europäische Öffentlichkeit. „Unsere Gesellschaft steht vor einer großen Herausforderung, aber auch unsere Kräfte sind groß", heißt es in dem heute in Brüssel und allen evangelischen Landeskirchen veröffentlichten Papier. „Wir sind dankbar für die vielfältige Hilfsbereitschaft!" Die Leitenden Geistlichen unterstreichen die kirchliche Forderung nach legalen Zugangswegen nach Europa und rufen dazu auf, Fluchtursachen zu bekämpfen: Klimaveränderungen, Kriege, Verfolgung und extreme Armut seien Folge globaler Handelsbeziehungen, Waffenlieferungen und eines Lebensstils, der die Ressourcen der Erde verbraucht. „Eine Umkehr von diesen ungerechten Verhältnissen ist an der Zeit", heißt es in dem Papier.

„Mit dieser Erklärung wollen wir für unsere evangelischen Kirchen inmitten intensiver Debatten einen Beitrag zur Orientierung schaffen", erläutert der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. „Unsere Erklärung wollen wir auch in die vielen ökumenischen Gespräche einbringen und für unsere Anliegen in den Kirchen Europas werben". Die Erklärung der 20 Leitenden Geistlichen ist die erste ihrer Art in der Geschichte der EKD.

 

Quelle: Pressestelle der EKD, Carsten Splitt (http://www.ekd.de/presse/pm157_2015_gemeinsame_erklaerung_zur_fluechtlin... (link is external))

 

 

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