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Dekanat Gunzenhausen  |  E-Mail: info@dekanat-gunzenhausen.de  |  Online: http://www.dekanat-gunzenhausen.de

2015.09.04. Jugendbegenung Malaysia

2013. Partnerschaft Malaysia
Malaysia

Franken mit offenen Armen empfangen

Neun junge Leute aus dem Evangelischen Dekanat weilen in Malaysia –„Voneinander lernen und profitieren

GUNZENHAUSEN – Seit dem 14. August sind neun junge Leute aus verschiedenen Gemeinden des Evan­gelisch- Lutherischen Dekanats Gun­zenhausen in Malaysia. Zusammen mit Dekanatsjugendpfarrer Matthias Knoch erleben die 19- bis 23-Jährigen im Selangor-District in Kuala Lum­pur und Umgebung das Alltagsleben von jungen Christen in Malaysia. Ver­gangenes Jahr waren Menschen aus dem Selangor District zu Besuch im hiesigen Dekanat und wurden zu Freunden. Hier ein persönlich gehal­tener Zwischenbericht.
Die Gruppe aus Altmühlfranken hat die Möglichkeit, als Gäste in eine völlig fremde und neue Kultur einzu­tauchen. Dazu haben sich im Vorfeld die Gastgeber ein interessantes und spannendes Programm ausgedacht. So hatte die Gruppe bereits die Mög­lichkeit, in den Cameron Highlands, 300 Kilometer entfernt von Kuala Lumpur, Teeplantagen und die Verar­beitung von Tee anzusehen.
Bei einem Ausflug in den Dschungel konnten die Franken ebenso die Schönheit des Landes bestaunen und hatten auch die Ehre, zwei Gemeinden der Orang Asli zu besuchen. Die Orang Asli sind die Ureinwohner Malaysias und leben zumeist noch in kleinen Dör­fern mitten im Dschungel. Gerade auch die Gemeinden des Selangor-Dis­tricts haben eine Missionsarbeit zu de­ren Unterstützung aufgebaut.
Viele verschiedene Kulturen
Malaysia ist ein Land, in dem viele verschiedene Religionen und Kultu­ren zu Hause sind. Die Besucher aus dem Dekanat Gunzenhausen haben Tempel des Hinduismus, Taoismus und Buddhismus besucht sowie eine Moschee. Die Vielseitigkeit der Kultu­ren zeigt sich vor allem jeden Tag in der Frage nach dem Essen. Neben chi­nesischer, malaysischer und indischer Küche findet man auch immer mehr Einflüsse der westlichen Esskultur. So haben die Franken in den ersten zwei Wochen bei Weitem nicht einmal die Hälfte der verschiedensten Speziali­täten probiert, sind aber guten Mutes, noch so viel wie möglich auszuprobie­ren. An Nudeln zum Frühstück und die berühmte Frucht Durian mit ih­rem strengen Geruch und speziellem Geschmack müssen sich die meisten erst noch gewöhnen.
Ein erstes Fazit lautet: „Neben al­len neuen kulturellen Einflüssen er­leben wir hautnah die Offenheit und Herzlichkeit der Menschen um uns, die uns wirklich bereits zu guten Freunden wurden. Im Austausch miteinander können wir, jeder für sich persönlich, die partnerschaftliche Gemeinschaft erleben, die sich seit 2014 in ein wirkliches gemein­sames Unterwegssein verwandelt hat. Im Teilen unseres Glaubens, dem Aufeinanderhören und Ermuti­gen, können wir voneinander lernen und profitieren.“ Am 5. September tritt die Gruppe den Nachhauseweg an. Bis dahin in­formiert sie weiter per Blog www.gun­selexperience.
wordpress.com. Nach der Rückkehr findet am Sonntag, 6. September um 19.30 Uhr in der Kir­che in Gräfensteinberg ein Dankgot­tesdienst statt.

 

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe 04.09.2015

 

Horst Kuhn

Dekanat Gunzenhausen

Öffentlichkeitsreferent

2015_Malaysia, Jugendbegegnung

Der Dekanatsjugendaustausch führte die zehnköpfige Reisegruppe aus Franken unter anderem zur Jugend der Sunway Lutheran Church.

4. September 2015

Final Countdown

Pünktlichkeit wer braucht das schon?!

Der offizielle Plan für heute lautete eigentlich: 8:30 Frühstück und um 9:30 fertig am Bahnhof stehen und den Zug Richtung Stadt zu nehmen und die letzten Souvenirs shoppen. Doch wie sollte es auch anders sein: Dies war nur der offizielle Plan…

Müde Gesichter tauchten um halb 9 im Wohnzimmer auf und wollten frühstücken… doch ein kleiner Kommunikationsfehler machte uns einen Strich durch die Rechnung. Geplant war nämlich ein Frühstück außerhalb des Wohnblocks. Also rasch fertig machen fürs Frühstück und Sachen packen für den Tag und dann konnte tatsächlich um halb 10 das Haus verlassen werden. Zur Belohnung gab es dann leckeres indisches Essen. Danach ging es in Richtung Zug weiter. Am Bahnhof trennten wir uns in verschiedene Gruppen und shoppten alles was das Herz begehrte. Während die Einen sich einen leckeren Kaffee gönnten, erkundeten Andere eine Mall, die einen halben… eigentlich ganzen Freizeitpark beinhaltete. Nichts ist unmöglich hier in Malaysia, dem Land der Millionen Möglichkeiten!

Als uns die Ringit dann endgültig ausgingen trafen wir uns wieder und machten uns auf zu dem Haus von Evons Familie.
Diese lud uns nämlich zum Barbecue ein. Für uns einen ganz besondere Ehre: Die Familie ist nämlich Buddhistisch, akzeptiert aber trotzdem den Glauben ihrer Tochter und hieß uns mit offenen Armen willkommen. Eine weiter Ehre: Alle Malayen der Gunselgruppe waren da und genossen den Abend mit uns.

Nachdem der Ranzen gespannt war, machten wir uns wieder auf den Weg in die Wohnung und verbringen hier gerade unseren letzten gemeinsamen Abend miteinander. Obwohl wir alle wissen, dass es morgen wieder zurück geht und wir die lieben Gesichter längere Zeit nicht sehen werden überwiegt gerade die Freude über die gemeinsame Zeit. Es wird gequatscht, reflektiert, gespielt, gesungen und Blog geschrieben (Danke Eva (dies wird der letzte Artikel aus Fernost werden. Ooooohhhhh))

Morgen startet dann der Flieger zurück in die deutsche Heimat. Gebete für einen sicheren Flug sind ausdrücklich erwünscht!!! Danke dafür!

In diesem Sinne macht es gut und wir lassen wieder aus der Heimat von uns hören.

Wir sehen uns beim Gottesdienst Sonntag 19:30 Uhr in Gräfensteinberg.

Auf geht’s. Pack mers. Hopp hopp. Zack Zack.

Ps: Haaaammmer Zeit!!!!

 

 

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