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Bibelwoche 2015: Wissen was zählt

Bibelwoche
Bibelwoche in Merkendorf

Nur ehrliches Handeln ist richtig


Galaterbrief stand bei Bibelwoche in Merkendorf im Mittelpunkt

MERKENDORF (da) - Die Bibel­woche im Merkendorfer Gemeinde­haus stand heuer unter dem Motto „Wissen, was zählt". Es ging um vier Abschnitte des Galaterbriefes. Dieser ist um 55 nach Christus vom Apostel Paulus verfasst worden. Er richtet sich nicht wie die anderen Briefe an bestimmte Gemeinden, sondern an die Bewohner der kleinasiatischen Region Galatien in der heutigen Tür­kei. Die zentrale Botschaft des Paulus in den sechs Kapiteln ist das Gnaden­geschenk Gottes in der Erlösung durch Jesus Christus.
Der erste Abend stand unter dem Thema „Der Wahrheit verpflichtet" und hatte den Briefabschnitt aus Ga­later 1, Verse 1 bis 14, als Grundlage. Stadtpfarrer Detlef Meyer legte die­sen Text aus. Er ging auf die Verfäl­schung des Evangeliums und das frü­here Leben des Paulus, als er noch die Christen verfolgte, ein. Weiter ging es am nächsten Abend mit der Ausle­gung von Kapitel 2, Verse 1 bis 21 („Zur Rede gestellt"). Hier sprach der katholische Münsterpfarrer von Wolf­rams- Eschenbach, Jochen Scherzer. In dieser Passage geht Paulus auf sei­ne Anerkennung durch die anderen Apostel und seinen Streit mit Petrus in Antiochia ein.
Dekan i.R. Helmut Müller aus Haun­dorf sprach beim vorletzten Abend zum Thema „Vom Fluch befreit" aus Galater 3. Müller ging auf die Gerech­tigkeit und auf Abraham ein. Dem Stammvater von Judentum, Christen­tum und Islam verhieß Gott so viele Nachkommen wie Sterne am Himmel und gab ihm die Zusage: „In dir sollen alle Heiden gesegnet werden." Diakon Heinrich Förthner gestal­tete den letzten Abend mit dem Briefabschnitt aus Galater 6, Verse 1 bis 18. Dieser stand unter der Über­schrift „Gemeinsam engagiert". Förthner sagte, dass das Handeln von Vorzeigechristen, die dieses nur für sich tun, der falsche Weg sei. Vielmehr sei ehrliches Handeln rich­tig. Er unterstrich Paulus‘ Botschaft mit Jesu Gleichnis vom guten Baum und dem zentralen Satz in der Text­passage „Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Chris­ti erfüllen". Vorbehaltlose und nicht berechnende Liebe gefielen Gott mehr.
An zwei Abenden wirkten musika­lisch jeweils der Kirchenchor unter der Leitung von Barbara Rohm und der Posaunenchor, geleitet von Fried­rich Rohm, mit.

 

© Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe 11. Februar 2015

© Text und Foto: Ammon

 

2015_Merkendorf Bibelwoche

Dekan im Ruhestand Helmut Müller bei seinem Vortrag im Rahmen der Bibelwoche,

zu der die Kirchengemeinde Merkendorf ins Gemeindehaus eingeladen hatte.

Foto: Ammon

 

Bibelwoche Fenster zum Himmel

Pfarrer Detlef Meyer

 

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