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Dekanat Gunzenhausen  |  E-Mail: info@dekanat-gunzenhausen.de  |  Online: http://www.dekanat-gunzenhausen.de

Leben - sich auf den Weg machen und ankommen!

Wegkreuz in den Alpen

Wer bin ich? Wofür lebe ich? Was liegt vor mir oder kommt auf mich zu?
Gibt es einen roten Faden in der Geschichte meines Lebens oder bleibt alles Fragment, bruchstückhaft? Heute hier und morgen dort?

 

Christlicher Glaube wagt eine grundlegende Antwort:
Menschliches Leben hat Sinn - und es macht Sinn zu leben. Die ungezählten Puzzlesteine, das Hin und Her, Glück und Unglück, Freude und Trauer, Erfolg und Versagen ergeben letztendlich ein Bild, das man sich so nicht vorstellen konnte. Die Wege, die wir gehen (müssen), haben ein Ziel. Glaube und Hoffnung sind Geschwister.

 

Am Stammtisch ist zu hören: "Glauben heißt nichts wissen" - stimmt!
Bei unserem christlichen Glauben geht es nicht um Wissen oder Nichtwissen, um ein Plus oder Minus, um richtig oder falsch.
Das Stichwort heißt: Vertrauen zu Gott, dem Grund des Lebens.

 

Dieser Glaube muss (mit-) wachsen. Entsprechend dem Lebensalter. Weil Konfirmationsanzug und Kleid 40jährigen einfach nicht mehr passen können. Es hat Entwicklung gegeben. Lebenserfahrungen sind gemacht worden.

Doch trotz allen Wachstums: Vertrauen hat man nicht ein für alle Mal!
Wir Menschen erleben, dass Vertrauen kommt und geht. Es ist oft wie eine Welle, die anbrandet, einen umspielt, erfrischt, mitreißt; um sich dann wieder zurückzuziehen und uns zurückzulassen - allein, evtl. gerade dann, wenn man Glaube sehr nötig hätte. Glaube begegnet uns in unserer Biographie als dynamische Kraft und als Mangel.

 

Auf vielfältige Weise feiern, leben und bedenken wir dieses, z.B. bei Gottesdiensten und kirchenmusikalischen Veranstaltungen, durch den Dienst der Nächstenliebe in Diakonie und Nachbarschaft, durch gelebte Ökumene mit unseren christlichen Geschwister-Kirchen und mit verschiedensten Gesprächs- und Bildungs-angeboten. Dabei sind wir immer wieder Gebende und Nehmende.

Unsere Angebote, die das Vertrauen, den Glauben vertiefen und Hoffnung stärken, sind getragen vom Grund des Lebens. 

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Suchender besucht einen Heiligen

 Auf dem Jakobsweg

  

Ein Suchender besuchte einen Heiligen in der Hoffnung auf Erleuchtung.
Der Heilige lud den Suchenden in seine Zelle ein und bot ihm etwas zu Trinken an. "Ja, etwas zu Trinken wäre nett", sagte der Suchende.
Der Heilige schenkte solange ein, bis des Suchenden Glas voll war und schüttete weiter. Der Suchende beobachtete dies, bis er es nicht mehr aushalten konnte.
"Das Glas ist übervoll", sagte der Suchende. "Es wird nichts mehr hineingehen."
"Wie das Glas", sagte der Heilige, "bist du voll von deinen eigenen Wahrheiten, Ideen und Meinungen.
Du kannst nicht erleuchtet werden, bevor du dein Glas nicht ausgeleert hast."

Quelle unbekannt

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